Heute vor einem Jahr

15. Mai 2012 - 08:52 Uhr

Heute vor einem Jahr

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Das Muttertagsdesaster

12. Mai 2012 - 17:41 Uhr

Oder: Warum meine Mam drei Blumensträuße von uns bekommt.

Am Abend des 10. Mai habe ich versucht bei Blume2000 einen Blumenstrauß für meine Mutter zum Muttertag zu bestellen. Doch natürlich waren die Server restlos überlastet, ich war wohl nicht die Einzige, die das “auf den letzten Drücker” erledigen wollte. Somit erhielt ich mehrmals eine Fehlermeldung, dass der Server überlastet sei. Zweimal kam ich sogar bis zu Paypal, als ich danach aber auf die Website zurück geleitet wurde und den Button “Bestellung abschicken” betätigte, erschien wieder die Meldung der Server sei überlastet. Aus diesem Grund versuchte ich es ein weiteres Mal. Da ich keine E-Mail mit Bestellbestätigung erhielt und auch die Website keine Erfolgsmeldung anzeigte, entschied ich mich über später Tchibo zu bestellen. Meine Mam sollte schließlich einen Blumenstrauß erhalten.

Bei Tchibo klappte alles reibungslos, jedoch erhielt ich wenig später die Paypal-Bestätigungen, dass ich zwei Sträuße bei Blume2000.de bestellt hätte. Bis hierher hatte ich immer noch keine Bestellbestätigung! Ich stornierte also per Mail direkt einen Blume2000-Auftrag und die Tchibo-Bestellung.

Gestern erhielt ich jedoch die fehlenden Bestellbestätigungen. An der (kostenpflichtigen!) Hotline konnte man mir nicht weiterhelfen. Der Vorgang sollte aber weitergeleitet werden und es sollte sich jemand bei mir melden. Bis heute Morgen: Fehlanzeige. Ich schrieb also noch eine Mail an den Support. Und heute kommt dann die Antwort: Zwei der drei Sträuße werden zwar verschickt (das kann nicht mehr aufgehalten werden), aber mir wir nur einer in Rechnung gestellt. Danke, Blume2000. #ilike

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Blog dein Wissen #2: Die Schlafstätte

11. Mai 2012 - 17:14 Uhr

Und schon wieder ist eine Woche rum und das nächste Thema für “Blog dein Wissen” steht an. Diesmal: Die Schlafstätte.

Den ersten Monat seines Lebens verbrachte der kleine Prinz in einer Giraffe, die wir gar nicht fotografiert haben. Das fiel uns aber erst sehr viel später auf. Und ehrlich? Man braucht nicht unbedingt ein Bild des Inkubators, in dem das eigene Kind um sein Leben kämpfte…

Nach ca. vier Wochen hatte der Babyschatz gut zugenommen, sodass er in ein Wärmebettchen umziehen konnte. Hier in der MHH haben sie noch diese alten Metallteile, die irgendwie wie aus den Siebzigern aussehen. Aber egal. Das was sein Bett und weil unser Sohn schon immer etwas “glühte”, wurde das Wärmebettchen auch nie temperiert. Seine Körperwärme konnte der Prinz ab da nämlich selbst sehr gut halten.

Aber natürlich mussten wir uns auch Gedanken machen, wo der Prinz schläft, wenn er nach Hause kommt. Da ich ab 22+4 ja in der Klinik lag und ich bis dahin noch dachte, für die Babyanschaffungen hätten wir noch massig Zeit, hatten wir nix: Keine Wickelkomode, keine Babyklamöttchen und eben auch kein Bett.  Eigentlich wollte ich nämlich ein Babybett von T*chibo kaufen, welches sich umbauen lässt. Aber als T*chibo die Aktion hatte, versicherte uns noch die hauptfreund’sche Schwägerin wir könnten das Bett ihres Jüngsten haben, nur um drei Wochen später zugeben zu müssen, dass sie das schon anderweitig verschenkt hatte. Die Aktion war vorbei und wir hatten kein Bett. Das organisierte dann mal schnell meine Nichte auf ihren Streifzügen über die Babybasare der Umgebung. Sie schoss für uns ein einfaches Holzbett, welches leider nicht zum Kinderbett umbaubar ist, aber eben auch nur 35 Euro gekostet hat. Dieses steht nun – aus Mangel an Platz und weil es eh empfohlen wird – in unserem Schlafzimmer ca. 15cm neben meiner Betthälfte. Gegen ein Babybay oder ähnliches habe ich mich bewusst entschieden: Erstens sind mir die Dinger für ihre winzige Größe (Wie lang schlafen Babys da drin? Zwei Wochen?!) zu teuer uns zweitens war ja klar, dass der Prinz sowieso neben mir schläft. Warum also ein teures Babybay kaufen, wenn da dann eh das richtige Bett stehen kann? (okay, es ist nicht mit meinem verbunden, aber ey – was soll’s?)

Während der Prinz also auf der Intensivstation lag, kauften wir noch schnell eine Matratze und richteten soweit alles her. Irgendwann um Weihnachten rum fing jedoch meine Schwester an, wir bräuchten ganz dringend eine Wiege oder eben so ein Babybay. Ich hielt das nicht für nötig, hatte aber im Endeffekt keine Kraft lange mit ihr zu diskutieren. (meine ganze Kraft steckte darin, nicht zusammen zu brechen, stark zu sein und auf einen guten Ausgang zu hoffen) Ich befürchetete schon, sie wolle eines der beiden Dinge kaufen, wusste aber, dass sie eine Wiege leihen könnte. Ich sagte also, dass sie meinetwegen eine Wiege anschleppen kann. Wenn es sein muss.

So ergab es sich, dass der Prinz tagsüber auch ab und an in seiner Wiege lag. Aber ich muss zugeben, dass das nicht oft der Fall war. Wenn man 70 Tage auf sein Kind verzichten muss, dann will man, dass das Baby den ganzen Tag auf einem selbst schläft. Und ich bilde mir auch ein, dass der Prinz unsere Nähe auch dringend brauchte. Fünf Stunden kuscheln am Tag im Krankenhaus reichen einfach nicht. Weder für ihn, noch für uns. Praktisch war die Wiege nur morgens. Dann schoben wir sie in die Küche und der Prinz schief neben dem Frühstückstisch. Danach fuhren wir die Wiege wieder ins Wohnzimmer, wo sie den ganzen Tag mehr oder weniger ungenutzt rumstand. Als dann das Laufgitter bei uns einzog (das wurde uns “vererbt” und musste erst aus Leipzig angeliefert werden), brachten wir die Wiege dann auch wieder zurück. Sie wäre sicher sinnvoll gewesen, wenn wir ein Kinderzimmer gehabt hätte, der Prinz da aber erst später hätte einziehen sollen.

Natürlich hat der kleine Prinz auch die eine oder andere Nacht zwischen uns um “großen Bett” verbracht. Das tut er auch heute noch. (Diese Woche haben wir “gelernt” in Liegen zu stillen. Yeah, endlich mehr Schlaf für mich!) Zwar redete mir meine Hebamme immer ins Gewissen, das nicht erst einreißen zu lassen, plötzlicher Kindstod und wir hätten den Monitor schließlich nicht immer… Blabla. Aber ganz ehrlich? Wenn der Prinz bei uns Schlafen will, dann darf er das. Es gibt Nächte, da schlummert er seelenruhig nach dem Stillen ins seinem Bett weiter. Und es gibt Nächte, da möchte er eben bei uns sein. Und das darf er dann auch. Basta.

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Quicar – die 1ste

9. Mai 2012 - 18:41 Uhr

Ich persönlich besitze ja gar kein Auto. Das ist, wenn man Mitten in H*annover wohnt, auch gar nicht nötig. Überall, wo ich so hin muss, kann ich mit Bahn oder Bus hinkommen. Manchmal, da braucht man aber doch ein Auto. Zum Beispiel, wenn man auf ein Konzert in die T*UIarena möchte und die Öffis zu lange brauchen. Oder wenn man Termin im Outback hat. Als Quicar, das Carsharing von Volkswagen, also vor zwei Wochen die Aktion “kostenlose Registrierung” hatte, habe ich das direkt genutzt.

Heute habe ich dann das erste Mal Quicar genutzt und muss sagen: Toll. Okay, ich habe die Station nicht gleich gefunden (dafür gibts aber eine kostenlose Hotline, die einem dann sagt, wo sich das Quicar versteckt) und beim Abmelden hat das Auto den Schlüssel nicht finden wollen (auch hier hilft die Hotline!), aber ansonsten hat alles gar prima geklappt. Und mal ehrlich, so einen neuen Golf BlueMotion zu fahren, ist jetzt auch nicht das Schlechteste. Ich hatte schon völlig vergessen, wie toll sich mehr als 50PS anfühlen. Wie so ein neues Auto riecht, fährt und sich anfühlt. Toll, so ein neuer Golf. ;)

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Blog dein Wissen #1: Babyschlaf im 1. Lebensjahr

4. Mai 2012 - 11:36 Uhr

Auf dem Blog von Mama Miez habe ich gestern von der Aktion gelesen und dachte sofort: Ey, da machste mit. Auch wenn dann aus meinem Blog langsam aber sicher ein Muttiblog wird. Egal. Das Thema Mama und vor allem der kleine Prinz dominieren nun einmal derzeit mein Leben, also warum soll es auch nicht hier stattfinden?!

Bei der Aktion mitmachen wollte ich jedoch aus einem anderen Grund: Wie der Zufall so will, googlete ich nämlich gerade gestern, kurz bevor ich den Beitrag von Mama Miez las, etwas bzgl. des Schlafverhaltens des kleinen Prinz. Diese Frage werde ich nun  einfach in diesen Beitrag mit einfügen. Die geneigten Mama-Experten können mir gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bevor ich jedoch beginne, möchte ich noch einmal klarstellen, dass der kleine Prinz mein erstes Kind ist. Das er auch gerade sechs Monate geworden ist, wovon er jedoch erst knapp vier Monate bei uns zu Hause lebt. Meine empirische Studie bezieht sich also auf diese und nur in rudimentären Fragmenten auf die Zeit in der MHH. 1. weil der Prinz in der MHH -12 Wochen alt war und deshalb mehr oder weniger immer schlief und 2. weil ich eben noch nicht über sein erstes Lebensjahr, höchstens über sein erstes Lebenshalbjahr, sprechen kann. Soviel dazu. Jetzt kann’s also losgehen. Weiterlesen »

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Geschützt: Kleiner Geburtstag VI

29. April 2012 - 11:25 Uhr

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Eine Zugfahrt, die…

23. April 2012 - 15:04 Uhr

… ist lustig? Na, ich weiß ja nicht. Gestern war es vor allem anstrengend. Für mich. Für den kleinen Prinz. Und das kam so:

Das Wochenende haben wir bei der hauptfreund’schen Familie im hessischen Outback verbracht. Der Cousin vom Hauptfreund hatte Konfirmation und schließlich hatte dieser Teil der Verwandschaft den bald sechmonatigen Prinz noch nicht gesehen! Also fuhren der Prinz und ich am Freitag mit dem Zug ins Outback und wollten gestern zurück. Eigentlich mögen sowohl der Prinz als auch ich das Bahnfahren. Gerade mit Baby ist es sichtlich entspannt und auch das Umsteigen ist nicht so dramatisch, wie ich zuerst befürchtete. Aber die Heimfahrt gestern, die hatte es echt insich.

Zuerst hätten wir fast den Zug verpasst. Nachdem der Hauptfreund zuerst noch versicherte, wir bräuchten höchstens 20 Minuten – eher 15 – bis zu Bahnhof, kamen wir zuerst natürlich viel zu spät los (seine Familie will einen dann eher nicht gehen lassen ;) und dann dauerte der Weg doch 25 Minuten. Das Ende vom Lied war, dass der IC einfuhr, als wir gerade den Kinderwagen aus dem Auto holten und aufbauten. Der Hauptfreund schnappte sich also kurzerhand mein Gepäck und sprintete auf Gleis 2. Dort drückte er der Zugbegleiterin die Sachen mit den Worten “Ich hol’ noch einen Kinderwagen!” in die Hand. Während dessen wuchteten die hauptfreund’sche Mama und ich den Kinderwagen samt Prinz die Treppen herunter. (uns wurde wenig später geholfen) An Gleis 2 angekommen, sprangen der kleine Prinz und ich kurzerhand in den Zug, gaben dem Hauptfreund einen Kuss und schon waren die Türen zu und der Zug auf dem Weg nach Hannover!

Weit sollten wir aber nicht kommen, denn bereits kurz hinter Wabern kam die Durchsage, dass wir Kassel-Wilhelmshöhe mit einer Verspätung von 15 Minuten erreichen werden. Naja, nicht schön, aber egal, da ich ja eh nicht umsteigen muss. Irgendwann kamen wir dann in KS an, aber mir fiel auch gleich auf, dass wir viel länger als sonst am Gleis standen. Und dann wieder die Durchsage: “Unsere Weiterfahrt verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Wenn Sie nach Hannover, Göttingen oder Hamburg wollen, können Sie den ICE am Gleis gegenüber nehmen. Der kommt in zwei Minuten!” Toll, Umsteigen in zwei Minuten – mit Baby. Ich “schmiss” den kleinen Prinz also in seine Kinderwagentragetasche, deckte ihn notdürftig zu, schnappte mir Wickeltasche, Rucksack und meine Jacke und stieg kurzerhand aus. Zu meiner vollen Verwunderung schien der kleine Prinz voll begriffen zu haben, dass ich im Stress bin und Weinen seinerseits uns jetzt gar nicht weiterbringen würde. Er lag also herzallerliebst in seinem Wagen und nuckelte vor sich hin. Auch im ICE verhielt er sich ruhig, denn aus dem Wagen hätte ich ihn dort auch nicht nehmen können. Stehend im Flur war es mir doch ein wenig zu Wackelig um den kleinen Prinz herumzutragen.

Gegen 20.15Uhr erreichten wir dann schön durchgeschwitzt und mit 15Minuten Verspätung Hannover Hauptbahnhof. In diesem Moment fiel der Prinz in Tiefschlaf und ich konnte mich seelenruhig nach Hause begeben. What a day!

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Für’s Protokoll

10. April 2012 - 18:54 Uhr

Seit heute hat der kleine Prinz kein Zubehör mehr. Zwar wurde mir angeboten, den Monitor für meine eigene Sicherheit noch zu behalten, aber ich war sehr froh, dies ausschlagen zu können. Seit dem 14.2. hatten wir keinen einzigen echten Alarm. Keinen! Das Ding hat trotzdem andauernd gepiept. Weil der kleine Prinz sich eben immer mehr bewegt und mittlerweile wunderbar beherrschte, wie man den Sensor vom Fuß abstrampelt. Und deshalb vermisse ich das Teil sowas von überhaupt nicht. Obwohl wir jetzt ein echtes Nachtlicht brauchen. ;)

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Von Muttergefühlen.

4. April 2012 - 10:42 Uhr

Niemals. Niemals hätte ich auch nur ansatzweise erwartet, was dieses Muttersein mit mir machen würde. Liebe? Kenn ich. Liebe? Kann ich. Zumindest dachte ich das immer. Jetzt weiß ich, dass diese Liebe – die Liebe zum eigenen Kind – ganz anders ist. Noch nie, niemals habe ich einen Menschen so geliebt wie den kleinen Prinz. Nicht meinen Bruder, nicht meinen Vater, nicht einmal den Hauptfreund. Alle diese Menschen sind so wichtig für mich. Und ich liebe sie zweifellos. Aber die Liebe, die ich seit dem 29. Oktober empfinde – und die seit diesem Tag stetig wächst – diese Liebe sprengt alles.

Dabei war es nicht vom ersten Augenblick so. Als ich den Test machte und klar war, dass da ein kleines Etwas in meinem Bauch wächst, war sofort klar: Kein Alkohol, keine Zigaretten, schonen. Ich habe alles für das Ungeborene getan, aber Liebe? Ich weiß nicht. Dann landete ich in der MHH und wusste, wenn ich jetzt nicht wirklich die Bettruhe einhalte, dann wird es dieser kleine Mensch in meinem Bauch nicht schaffen. Und doch dachte ich, wenn es absolute Bettruhe ohne wenn und aber wird, werde ich das nicht durchhalten. Dann lag ich da fünf Wochen (es war ja nur eingeschränkte Bettruhe) und ehrlich, ich hätte auch die letzten zwölf Wochen noch in Zimmer 22 verbracht. Ohne mit der Wimper zu zucken. Weil ich wusste, dass es die einzige Chance für mein Kind ist und das ja nun weiß Gott kein großes Opfer ist… [Später erfuhr ich von den Oberärzten der Kinderintensiv, dass sie sehr oft auf Station 84 rumhängen und uneinsichtigen Müttern erklären müssen, dass jeder Tag im Bauch gold wert ist. Ich verstehs nicht. Weder vor, noch nach dieser Geschichte. Wenn es einen Weg gegeben hätte - und ich hätte mir auch jeden Tag diese Hammer C*ortisonspritze verpassen lassen - nur, um es annähernd an die 40+0 zu schaffen, ich hätte es getan.] Vielleicht sind das schon Muttergefühle gewesen. Ich weiß es nicht.

Als der kleine Prinz dann geboren war und auf der Kinderintensiv lag, da liebte ich ihn. Obwohl ich ihn nach der Geburt nicht auf der Brust hatte. Obwohl ich meinen Sohn erst am nächsten Tag sehen konnte. Ich liebte dieses winzige Wesen und hätte ihm so gern all die Schmerzen abgenommen. Ich wollte nicht aus dem Krankenhaus entlassen werden und ihn zurück lassen. Ich wollte am Liebsten immer nur an seinem Bettchen sitzen und wir wurden abends oft erst aus dem Zimmer “geschmissen”, als die Nachtschwerstern zur Übergabe kamen. Irgendwann in dieser Zeit habe ich in der Elternrunde einmal gesagt, dass ich mich gar nicht wie eine Mama fühle. Das ich dieses Kind liebe und mich um es sorge, aber dass ich mir nicht sicher bin, ob das Muttergefühle sind. Sie waren es. Wenn auch erst in Ansätzen, weil ich den kleinen Prinz erst kennenlernen musste. Aber niemals gab es einen Tag, an dem ich nicht ins Krankenhaus gefahren wäre (und ja, es gab Kinder, die zwei Wochen von ihren Eltern nicht besucht wurden – fragen Sie nicht!). Es hab keine Diskussion, was wir Heiligabend machen würden: Natürlich, wie jeden Tag, bis 20Uhr am Bettchen des kleinen Prinzen sitzen. Und dann schweren Herzens irgendwann nach Hause fahren. Müssen.

Und jetzt ist er zu Hause. Seit drei Monaten. Und ich liebe ihn mit jeden Tag, jeder Stunde, jeder Minute ein kleines Stück mehr. Ich genieße die Zeit und möchte ihn nie, niemals wieder hergeben. Ich richte mein Leben nur noch auf die fünfeinhalb Kilo aus und mache das gern. Ich stehe nachts alle eineinhalb Stunden auf und mache das gern. Das sind Muttergefühle. Und sie sind so überwältigend, wie ich es nie geglaubt hätte. Wie ich es nicht annähernd in Worte fassen kann. Hammer. Ich sags Ihnen.

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Geschützt: Kleiner Geburtstag V

29. März 2012 - 18:24 Uhr

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