Zwei Nächte habe ich jetzt in meinem Bett geschlafen, aber nun ist schon der nächste Kurztrip geplant. Das Wochenende wird nämlich spontan mit dem Lieblingsneffen verbracht. Zudem muss ja auch das Häschen wieder aus dem Urlaub abgeholt werden. Lieblingsneffe P. kümmert sich ja seit zwei Wochen ganz liebevoll um das Hasi.

Der Plan für’s WE: Spaß haben, Gardinen anbauen und am Montag noch ein leckeres Geburtstagsfrühstück abstauben. ;)

Am Samstag steht mal wieder mein schwarzer Tag an. [Vor genau 11 Jahren - als das alles begann - war es auch ein Samstag, fällt mir gerade ein.] Eigentlich wollte ich mich verkriechen, ausgiebig weinen, rumliegen und einfach nichts tun. Der Freund wird nicht da sein und deshalb gibt es ja auch keinen, für den ich ‘gut drauf” sein müsste.

Tja, da wird aber leider nichts draus. Jetzt werde ich das Hasenkind einpacken und der Lieblingsschwester ihr Auto samt Gast-Hasi zurück bringen. Und damit ich mich ohne Freund nicht langweile, verbringe ich das WE einfach bei der Familie. Vielleicht ist das aber auch der richtige Weg – nach 11 Jahren immer noch depressiv werden ist leicht übertrieben, oder? Und schließlich werden noch eine Menge dieser schwarzen Tage kommen…

Gestern habe ich es geschafft. Mit dem Telefon am Ohr (also zwischen Kopf und Schulter geklemmt) will ich das Hasenstreu auf den Boden zurück bringen und *plopp* fällt die Wohnungstür zu. Den Schock – ups, der Schlüssel liegt ja IN der Wohnung und ich bin DRAUßEN – noch nicht ganz verarbeitet, sage ich noch so zur Lieblingsschwester: “Naja, dann muss eben die Lieblingsnichte mit dem Zweitschlüssel kommen.” – “Nee”, sagt die Lieblingsschwester “der liegt schon hier in meiner Küche.” Öhm. Also zum Glück. Weil sie nämlich auch in Niedersachsen wohnt und nicht wie der Freund – der den Schlüssel normalerweise hat – in Hessen. Also musste die Lieblingsschwester samt Lieblingsneffen angeritten kommen, damit ich wieder in meine Wohnung kann. Das Hasenkind hatte natürlich in der verbleibenden Stunde, die ich sitzend VOR meiner Tür verbrachte, sämtliche Kabel in meinem Wohnzimmer probiert. Ihr gehts aber immer noch gut. Und ich habe an diesem einen Abend extrem fürs Leben gelernt: Nimm den Schlüssel mit, wenn man eine Feuerschutztür aus Eisen hat!

- das war eher Tine-typisch -

Heute bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Das allererste Mal in meinem Leben.

- das ist eher Tine-untypisch -

Am Telefon mit dem Bruder.

Ich so (zum Hasen): “Wenn du jetzt da hinkackst, dann bekommst du kloppe.”

Er (Bruder) so: “Wie? Ich hab doch noch die Hose oben!”

Kennt ihr das? Kaum haben völlig normal-sozialisierte, erwachsene Menschen um die Weihnachtszeit ein kleines Baby, bekommt dieses eine Weihnachtsmütze auf (im schlimmsten Fall wird es der Weihnachtsmann im Mini-Format) und es wird ein Foto geschossen. Dieses wird dann an alle, die es teilweise gar nicht sehen wollen, verschickt. Nur um zu zeigen, wie ssüüüüßßßß das Baby immer noch ist. Auch ich habe solche Bilder schon erhalten. Und klar, die Kleinen sind süß- aber mal ehrlich: Muss das sein?! Ich freue mich über die Grüße, aber ich hätte meinen Eltern die Freundschaft gekündigt, wenn es von mir Weihnachtsbilder im rot-weißen Anzug geben würde. Echt jetzt. So ein Kind hat ja wohl auch eine Schmerzgrenze! ;)

Hier nun mein Beitrag zu diesem Phänomen: Tine proudly presents “Tiffy the Christmasbunny”! Und damit sich Tiffy nicht beschweren kann, ist die Weihnachtsmannmütze natürlich nachträglich mit Paint eingefügt. Nichtsdetotrotz wünsche ich euch natürlich allen ein tolles Weihnachtsfest, einen besinnlichen Advent und so weiter und so fort…

Jetzt versteh ich die StudiVZ-Gruppe “Ich darf in dem Zimmer meiner Kaninchen wohnen” – Tiffy hat hier auch schon die Herrschaft übernommen. Außerdem ist sie ‘ne kleine Zicke. Aber das bin ich ja auch. :-P

Darf ich vorstellen: Das ist Tiffy. Tiffy ist meine neue Mitbewohnerin und das Kaninchen des Vertrauens… Da ich in den letzten drei Tagen aber noch fämiliäre Verpflichtungen hatte (u.a. das Helden-Konzert in EF und der längst überfällige Besuch beim Bruderherz), zogen wir erst heute richtig zusammen. Jetzt wohnen wir zusammen in meinem 20m² Zimmer und ich bin gespannt, wie unsere erste gemeinsame Nacht so verläuft.

Bisher kennen wir uns ja auch noch nicht so gut. Eins kann ich aber schonmal sagen: Sie ist neugierig, ein wenig diven-haft und schrecklich knuffelig. Demnächst wird es hier also vermehrt Hasen-Content geben. ;)

Das Helden-Konzert war übrigens der Hammer. Ich kann Judith und “ihre Jungs” live nur weiter empfehlen, auch wenn ich bei den Songs von “Die Reklamation” nicht so textsicher war.