Heute haben wir uns entschieden den ersten Tag online zu gehen – mit Hilfe des Vodafon-UMTS-Sticks. Den ganzen Vormittag sitze ich nun berufsbedingt am Telefon und bin nebenbei online. Dabei merke ich erst, dass mit das Web in den letzten drei Tagen irgendwie gefehlt hat. Nicht schlimm und auch nicht schmerzhaft, aber irgendwie gehört es dazu. Es gehört dazu schnell online nachzusehen, wann der Leuchtturm auf Amrum geöffnet ist. Obwohl ich die Zeit draußen an der frischen Luft viel mehr genieße als die hier am PC.

Vor ca. zwei Wochen machte ich beim Hohes C Naturelle Gewinnspiel mit. Es ging um einen dreiwöchigen Büro-Bringservice meiner Lieblingssorten Hohes C Naturelle. Und was soll ich sagen – ich hab gewonnen. Heute morgen kamen dann die ersten zwei Flaschen (Apfel/ Birne – semilecker und Apfel/ Grapefruit – superlecker) zu mir nach Hause. [Ich wollte sie nach Hause bekommen.]  Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich mit der dritten Woche mache, da bin ich nämlich eigentlich schon auf Amrum.

Woran erkennt man einen echten Digital Native? – Er (oder besser: Sie) kann nicht ohne den Draht zum Internet in den Urlaub fahren. Deshalb haben der Freund und ich auch beschlossen, den Laptop inkl. UMTS-Stick mit nach Amrum zu nehmen. Nicht, dass wir da den ganzen Tag online sein wollen. Aber irgendwie ist es ungemein beruhigend zu wissen, dass nicht nur mein Handy herhalten muss…

Außerdem kommen aber auch die Fahrräder mit. Deshalb habe ich heute auch das erste Mal in meinem Leben ein Fahrrad gewachst. Als Schutz gegen die Meerluft. Jetzt geht es also langsam los. Juhu!

Die Exoten sind wir” titelte Daniel Rehn vor ca. zwei Wochen in seinem Blog und meinte damit, dass wir Web2.0-affinen PR-Menschen, Digital Natives, whatever ständig in dieser surrealen F*acebookwelt leben. Und das es Menschen gibt, denen diese Welt zumindest teilweise fremd ist. Dass diese Menschen eben nicht zwischen Social Network und Twitter leben.

Immer geht es nur um neue Hypes, Unternehmenspages in irgendwelchen Sozialen Netzwerken, um Twitter und wie Firmen mit all dem Geld verdienen können. Es geht um Nutzerzahlen eben dieser Social Media-Plattformen, Apps, iPhones (mit und ohne Empfang) und die ständigen Diskussionen darum. Zwölf Stunden online am Tag – bisweilen gucke ich relativ irrtiert, wenn jemand sagt, er sei einen Tag nicht online gewesen.
Read the rest of this entry »

Eigentlich lassen sich die Menschen ja eher zu negativen Berichten über Dienstleistungen hinziehen, aber heute muss ich mal ein Loblied singen. Denn obwohl eine Freundin letztens noch darüber wetterte, wie schlecht der Service der P*ackstation ist, muss ich heute mal sagen: Danke, dass bei der P*ackstation so nette Menschen arbeiten. Ich finde den Service nämlich toll – er ist genau so, wie er sein muss.

Angefangen hat alles am Sonntag, als der Freund und ich vor der P*ackstation standen und ich eigentlich mein Päckchen abholen wollte. Leider war das Fach leer. Zuerst wollte ich mich künstlich aufregen, warum an man an der P*ackstation nur eine Service-Hotline-Nummer (die Geld kostet) findet und nicht direkt über Knopfdruck mit einem Menschen verbunden wird (heute weiß ich, dass ich den Knopf nur übersehen habe). Aber ich entschied mich, meine Nerven zu schonen und von zu Hause einfach eine Mail zu schreiben. Dies tat ich auch. Und dann hieß es warten.
Read the rest of this entry »

Derzeit könnte man ja denken, das Leben wäre viel leichter, wenn man nur F*acebook-Mitglied wär. Man müsste nur Fan einiger Unternehmensseitenwerden und hätte fast ausgesorgt. Da wimmelt es schließlich in letzter Zeit nur so von “Gutscheinen”, “Gewinnspielen” und sonstigem Extra-Kram.

Manchmal frage ich mich aber, ob diese Vergünstigungen (sofern es wirklich welche sind) die Sache mit dem D*atenschutz eigentlich aufwiegen. Wenn F*acebook aus meinem Mail-Account sämtliche Adressen zieht, um diese mit gefakten Einladungen zu zuspamen und dann noch auf Handynummern zurückgreift, um “gemeinsame Freunde” zu finden, ist mir das echt ein bisschen zu viel. Da helfen auch keine Angebote, mich dahin zu locken. Und die nervenden Mails meiner Freunde – naja, eigentlich die nervenden Mails von F*acebook – werden mich auch nicht umstimmen. Die landen eh direkt im S*pam-Ordner.

Dennoch scheint das ja ziemlich viele Menschen gar nicht zu jucken. Also fange ich an, an mir zu zweifeln. Ist das Ver*folgungswahn? Oder werde ich in einigen Jahren sagen: Tja, ich habs gleich gewusst? Oder? Oder? Oder?

Wir PRler haben es ja per se nicht leicht. Gerade in Zeiten des Social Web, breiten sich Krisen und Skandale im Netz mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aus und plötzlich wird aus dem kleinen Issue – wie das neudeutsch heißt – ein großes, großes Problem.

Seit der Tagung Online-Kommunikation verfolge ich @csommer auf Twitter. Claudia Sommer ist die Web2.0-Tante von Greenpeace (sorry, dass ich es so ausgedrückt habe ;) , die [Greenpeace] mir ja seit meiner Kindheit sehr sympathisch sind. Heute Abend twitterte sie im Allgemeinen über Nestlé und im Speziellen über Kitkat. Der Riegel wir nämlich mit Palmöl hergestellt, das in Indonesien angebaut wird. Um dort aber riesige Plantagen anlegen zu können, müssen Unternehmen wie bspw. Sinar Mas den Regenwald roden. Ich denke hier und hier ist das alles aber viel besser erklärt.

Eigentlich habe ich nur aus Reflex auf den Hashtag #kitkat geklickt und seitdem scheint mein Twitter-Programm keine Ruhe mehr zu geben. Überall auf der Welt wird gerade über Nestlé, Palmöl und den Schokoriegel gesprochen, der auch mal einer meiner Favoriten war. Ich denke, ich weiß, was Nestlé morgen früh als Erstes machen wird. Und hoffe, dass deren PR-Abteilung genug Web2.0-Kompetenz hat, um richtig zu reagieren. Twittern tut fürs Unternehmen gerade keiner, der Twitteraccount von Nestlé Schweiz verfolgt ja auch gerade mal 8 User. Aber dank der vielen Nachrichten, werden sie wohl ziemlich schnell davon erfahren, oder @nestle?

Tante Pi - genähter Kram mit Blümchen, Streifen, Trallala Tante Pi hat ihren DaWanda-Shop ge-relauncht und nun zahlreiche neue Produkte im Schaufenster aufgestapelt. Mein persönlicher Favorit ist ja Fritz Piratenkatz. Wir brauchten zwar einige Augenblicke, bis ich mich in ihn verliebte, aber nun ist es geschehen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass er sich prima zwischen T., Teddy, Elmar und mir machen würde. :P

** Dieser Blogeintrag ist im Zuge der Neueröffnungs-Gewinnaktion entstanden. Nur, damit ihr bescheid wisst und so.

Nach einer eher nicht so schönen Nacht – man wird ja nicht jünger – geht es weiter bei der #tok10.

Begrüßung mit einem Abstecher zum iPad und WoW. Und nun geht es zum ersten Vortrag:
Read the rest of this entry »

Was passiert, wenn man ein Digitalnative ist? Richtig, man geht zur Tagung Online-Kommunikation und beschließt spontan live zu bloggen… Das tue ich dann hiermit.
Read the rest of this entry »