Vor einigen Wochen war ich relativ verzweifelt – ich hatte mal wieder einige Bücher nur so verschlungen und stand also wieder vor dem Problem: Und was lese ich als nächstes? Zum Glück hatte ich gerade Freundin H. am Telefon, die mir von dem Buch “Die Bücherdiebin” von Markus Zusak erzählte. Es sei toll. Toll. Toll.
Ich vertraute H., auch wenn ich mir nach den ganzen N*azi-Büchern aus der Schulzeit (haben wir – außer Faust – eigentlich mal ein Buch gelesen, was nicht mit mindestens einem N*azi zu tun hatte?!) geschworen hatte, ein Buch mit N*S-Hintergrund nicht mehr in die Hand zu nehmen.
Heute Nacht habe ich “Die Bücherdiebin” beendet und muss sagen: Sehr, sehr schönes Buch. Jede einzelne Silbe lohnt sich, jede Minute die man investiert. Die Geschichte um die kleine Liesel Meminger, die erst ihren Bruder, dann ihre Mutter verliert und später doch Menschen in ihrem Leben hat, die ihr alles bedeuten. Erzählt wird die Geschichte vom Tod, der Liesel das eine oder andere Mal über den Weg läuft. Während des 2. W*eltkrieges war das ja auch kein Problem – für den Tod. Die 608 Seiten sind eine Liebeserklärung an die Worte – und an das Leben. U N B E D I N G T lesen. Echt.