… macht der Mai. Hoffen wirs. Heute wird jedenfalls erstmal in den Wonnemonat meiner Geburt getanzt. Und dann wird alles besser, ich muss nur daran glauben.

Ich wundere mich immer wieder, dass mich meine nächtlichen Träume einen ganzen Tag aus der Bahn werfen können, aber heute das war schon komisch…

Letzte Nacht habe ich von Big L. geträumt. Big L. war für meinen ersten richtig großen Herzschmerz verantwortlich. Also den richtig bösartigen, wenn man sich dem Tod näher fühlt als dem Leben. Den, der einem nicht nur psychische sondern auch physische Schmerzen zufügt. Den, der mich hat ehrlich über Selbstmord nachdenken lassen, weil es so, so weh tat. Drei Monate habe ich täglich geheult und gedacht, dass es ohne ihn wirklich nicht geht. Drei Monate konnte ich nicht allein sein und ging meinen Freunden mit dem ständigen “Warum?” wohl mächtig auf den Keks. Und sechs Monate nach seinem Gehen waren mir andere Typen noch total egal…

Jedenfalls war das mit Big L. immer was besonderes. Was ganz sicher auch daran lag, dass zwei-einhalb Monate alles (fast?) perfekt war und er plötzlich feststellte, dass er (und ich zitiere) “beziehungsunfähig ist”. Das ist jetzt über fünf Jahre her. Weihnachten 05 haben wir uns überraschend wiedergesehen, festgestellt dass wir uns beide verändert haben und die Ex-Akte geöffnet. Hat natürlich wieder nicht geklappt. Aber der Traum heute Nacht… Der war so real. So vertraut. So, als wär’ das zwischen uns nie zu Ende gegangen. Und ich fürchte, das ist es auch nicht. Wenn Big L. morgen vor mir stehen würde: Ja, ich würde es wieder tun. Auch wenn es wieder nicht mehr als eine Affäre sein wird.

Da kommt ein Stock von der Schoki. Die Fragen beantworten, aber bitte nur mit einem Wort. Na dann, nehm ich die Herausforderung mal an…

1.) Wo ist Dein Handy? FH-Tasche

2.) Dein Partner? non

3.) Deine Haare? kurz

4.) Deine Mama? kompliziert

5.) Dein Papa? war toll

6.) Lieblingsgegenstand? Laptop

7.) Dein Traum von letzter Nacht? Papa

8.) Dein Lieblingsgetränk? Eistee

9.) Dein Traumauto? Audi TT

10.) Der Raum in dem Du dich befindest? mein Zimmer

11.) Dein Ex? zu lieb

12.) Deine Angst? Versagen

13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Neon-Chefredakteurin ;)

14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? mir

15.) Was bist Du nicht? pflegeleicht

16.) Das letzte was Du getan hast? einkaufen

17.) Was trägst Du? Schlumperklamotten

18.) Dein Lieblingsbuch? “Die Frau des Zeitreisenden”

19.) Das letzte was Du gegessen hast? Gummibärchen

20.) Dein Leben? Soap-Opera

21.) Deine Stimmung? hungrig

22.) Deine Freunde? besonders

23.) Woran denkst Du gerade? sonnen im Garten

24.) Was machst Du gerade? bloggen

25.) Dein Sommer? bald da

26.) Was läuft in Deinem TV? “McLeods Töchter”

27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? vor ‘ner Stunde?

28.) Das letzte Mal geweint? letzte Woche Montag

29.) Schule? vorbei

30.) Was hörst Du gerade? TV

31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? schlafen

32.) Traumjob? Romanautorin

33.) Dein Computer? Tassilo

34.) Außerhalb Deines Fensters? Himmel

35.) Bier? Radler, “Frauenbiere”

36.) Mexikanisches Essen? *Mmmhhh*

37.) Winter? kein Heuschnupfen

38.) Religion? sinnlos

39.) Urlaub? Südafrika, Schweden, …

40.) Auf Deinem Bett? essen, schlafen, leben

41.) Liebe? Wie geht das nochmal?

Naja, so ganz alles in einem Wort zu erklären ging dann doch nicht. Ich schmeiß das Holz, mal nach Claudi.

Okay, ich gebs zu. Ich gucke die “Supernanny” und heute, ey, heute da isses ja voll krass. Ey. Der Checker, also der Sohn, dem sein Lieblingswort ist ja wohl “scheißegal”. Und die Mudda is ja auch voll krass drauf. Und dann ihr Spruch: “Ich setz dich doch nicht in Welt, damit du mit 13 Penner bist.”

Was muss man eigentlich machen, dass die eigenen Kinder so werden?

Also nee. Hab mich gerade schon bei den PR-Fundsachen über das Verhalten des WDR ausgelassen. Und sowas wird über GEZ-Gebühren finanziert!!

Am Freitag war ich auf einem 18ten Geburtstag. Es war toll, aber doch etwas befremdlich. Mein 18ter Geburtstag ist jetzt fast fünf Jahre her und deshalb kam ich mir auch am Freitag unweigerlich ziemlich alt vor.

Nun kam es, dass M. und ich anfingen in unserer Vergangenheit zu stöbern. Was hast du eigentlich an deinem 18ten gemacht? Und plötzlich, ganz langsam kamen sie wieder, die Erinnerungen ans Frühjahr 2002.
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“Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein’ Fuß’,
hat ein Stöckchen im Schnabel, von der Pia einen Gruß.

Lieber Vogel, fliege weiter, nimm den Stock mit und ein’ Gruß,
bring ihn Emily, Anja, Tanja, weil ich hierbleiben muss.”

[Kinderlied "Kommt ein Vogel geflogen", Text leicht abgewandelt]

Hä?! Das frage ich mich heute den ganzen Tag schon. Irgendwie sehe ich den Sinn im heutigen PR-Seminar nicht. Is mir zuviel Marketing. Und dann scheint das auch kein Ende zu nehmen. Aber es ist ja bald 17Uhr und dann is hier endlich Schluss…

“Hiiilllllfffeee!!!” Da war er wieder: Dieser schmerzverzerrte Schrei. Woher er kam, konnte er nicht orten. Noch nie hatte er einen Menschen so schreien hören. Und doch konnte er nicht erkennen, wo sich die Person befindet.

Er stand auf der Straße, direkt unter einer Laterne. Viel Zeit hatte er nicht mehr, denn wer so verzweifelt um Hilfe schreit, der hat ein echtes Problem.
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Seit ich 18 Jahre alt bin gehe ich Blutspenden. Ich versuche wenigstens zweimal im Jahr die Nadel in meinen Arm stechen zu lassen und damit 500ml meines Blutes dem Roten Kreuz zu überlassen. Und gerade jetzt, wo die ganzen Motorradfahrer wieder wie die Lebensmüden über die Straßen heizen…

Nun kommt es, dass ich gerade in Hessen verweile. Bis jetzt war ich nur in der Heimat Blutspenden und kannte mich also schon aus.
Ich mache mich also auf den Weg in die Sporthalle, wo heute Blut gezapft wird. Und natürlich gibt es gleich die erste Hürde: Meine Daten, die das Rote Kreuz ja bereits hat, kommen aber von Sachsen-Anhalt nicht nach Hessen. Also alles nochmal neu eingeben… Dann weiter zum Fragebogen und auch hier ist einiges anders. Ich habe es dann doch überstanden, meinen Blutdruck messen (120/ 80), mir in den Finger pieksen (bei uns machen die das mit Blut aus’m Ohr!) und später auch in den Arm stechen lassen. Eine Viertelstunde und 500ml Blut weniger war ich dann auch fertig. Jetzt nur noch Druckverband (Wow, bei uns gibt nur ‘n Pflaster!!) um und den Arm in die Höhe. (Das musste ich zu Hause auch noch nie machen.) Zu Hause gibt es nach dem Spenden aber auch kein Care-Paket: O-Saft, M*ilka-Schoki, Kekse und H*aribo. Alter! In der Heimat gibts gerade mal ‘n Fischbrötchen und ‘ne Tasse Kaffee. Das is hier echt wie im Westen!!