Irgendwie beschäftigt mich im Moment nichts so sehr, als das ich hier darüber berichten will. Oder es beschäftigt mich viel zu sehr, sodass ich nicht weiß, wie ich es beschreiben soll. Also lasse ich es einfach und verabschiede mich in den Urlaub. Eine Woche lang werde ich in Südfrankreich am Meer sitzen und hoffen, dass sich mein Innenleben wieder beruhigt und ordnet. Bis dahin ist hier Funkstille. Bis bald.

Bei der Julia hab ich gerade gesehen, dass sie ein Stöckchen rüber gewurfen hat. Also werde ich das noch schnell bearbeiten, bevor ich mich wieder in die Zimmner Kerb stürze… Wir feiern nämlich schon seit Samstagabend durch. ;)

1. Hast Du einen normalen Kasten oder z.B. einen begehbaren Kleiderschrank? Wie groß ist er?
Ich habe eine Kleiderstange auf der die ganzen Sachen hängen, die auf einen Kleiderbügel müssen. Dazu kommt noch eine größere und eine kleinere Ikea-Komode für den Rest…

2. Wieviele und welche T-Shirts sind darin?
T-Shirts habe ich 3 für zu Hause und das Killer. Zum Schlafen habe ich nochmal zwei weitere, weil ich die niemals in der Öffentlichkeit anziehen würde.

3. Und wie sieht’s mit den Tops aus?
Tops habe ich eine ganze Menge… Aber wieviele kann ich jetzt nicht genau sagen. Ich weiß nur, dass ich einige davon gar nicht mehr trage weil sie viel zu weit unten in der Schublade liegen.

4. Wieviele und welche Kleider?
Kleider habe ich 2, also hier. Bei meiner Mutter hängt noch ein “kleines Schwarzes”. Hier habe ich ein schwarzen Blümchen-Sommerkleid und ein braunes Kleid, was man aber eher im Winter trägt. Ich bin leider kein Kleid-Mensch, sodass ich Kleider mega unpraktisch finde und so gut wie nie trage.

5. Auch Röcke?
Röcke hab ich auch, aber siehe Kleider.

6. Wieviele und welche Pullover besitzt Du?
Ich habe leider einen chronischen Mangel an Pullovern. Hab eine Sweat-Jacke, zwei Strickjacken und zwei Pullover?! Sowas in der Art…

7. Und Westen?
Jap eine schwarze, um die mich A. mal ziemlich beneidet hat. ;)

8. Wieviele und welche Jacken?
Zwei Winterjacken (eine kurze und eine längere), 2 Sommerjacken und meine grell-pinke Übergangsjacke.

9. Und Mäntel?
Bei meiner Mam habe ich noch nen schwarzen, langen Mantel aus meiner Grufti-Phase.

10. Wieviele und welche Jeans hast Du?
Jeans habe ich einige, drei davon trage ich immer im Wechsel. Lieblingsjeans halt…

11. Auch andere Hosen?
Dank meines Praktikums bei der DreBa habe ich nun auc drei Stoffhosen im Schrank, die bürotauglich sind.

12. Wie sieht’s mit Accessoires aus (Gürtel, Schals, etc)?
Ja, die gibts und seit ich M. kenne werden es immer mehr.

13. Was ist sonst noch in Deinem Kasten bzw. begehbaren Kleiderschrank?
Bettwäsche, Handtücher, Handtaschen…

14. Welche sind Deine Lieblings-Klamotten?
Die neue Jeans, die mir M. bei Ebay ersteigert hat. Meine Sweatjacke und irgend ein Top.

15. Was machst Du, wenn Dir etwas zu gross / zu klein geworden ist?
Erstmal abwarten… Und dann als Putzlappen recyceln.

16. Knöpfe annähen etc. – Machst Du das selbst?
Tja, wat muss, dat muss. Aber ich stricke mir ja auch meine Schals selbst.

17. Wieviele und welche Schuhe hast Du in Deinem Schuhschrank?
Gar keine: Die stehen vor meiner Tür im Schuhregal. Ich denke, ich besitze ein gutes Mittelmaß. Für eine Frau wohl eher wenige. ;)

Und jetzt geb ich das Stöckchen an Claudi und Anja weite.

Eigentlich sollte dieser Eintrag “Motivationsschub” heißen. Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass eine Frau nichts mehr motiviert ins Fitnessstudio zu gehen als der Satz “Mmmhh, man sieht dir eindeutig an, dass es dir sehr gut geht.” oder “Du hast aber auch zugelegt, siehst deiner Mutter immer ähnlicher.” Und ich wollte darüber schreiben, dass ich gestern im Killer war. Und das ich dank dieser Sprüche, die ich am Wochenende von meiner Familie zu hören bekam (und ich bekomme diese Sachen schon seit ich denken kann von meiner Familie zu hören), einige Nächte wach lag und mir überlegt habe, was ich den ganzen Tag über gegessen habe. Und das ich immer wieder den Gedanken hatte, dass ich das hätte auch lassen können. Schließlich kann sich mein Körper erstmal von seinen Reserven am Leben erhalten.
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Es ist ja wichtig sich in einer gewissen Phase des Lebens von den Eltern abzugrenzen. Keiner weiß das besser als ich, denn wenn ich heute an die Zeit zwischen 14 und 18 zurück denke. Mensch, meine Mam hat eine Menge mitmachen müssen. (Ich aber auch, was unser Verhältnis auch heute nicht perfekt macht.) Aber SO war ich nie…

Familie war immer wichtig. Und sie ist es auch heute noch. Da tut es besonders weh, wenn man 350km durch die Bundesrepublik reist und dann in vier Tagen effektiv 2 Stunden mit der Nichte verbringt. Weil sie nur unterwegs ist. Weil Freunde wichtiger sind. Und weil man in der Pubertät nun mal überall sein will – nur nicht zu Hause. Aber mit 19? Immer noch?

Kaum bloggt jemand über etwas, das jeder von uns erlebt hat und was schon lange, lange her ist, schon kommt nostalgische Stimmung auf… Bei Pia habe ich von der Einschulung ihrer Nichten (Ist doch richtig, oder?) gelesen und musste unweigerlich an meine eigene denken.

Damals, es war im September 1990. Ich hatte einen Jeansrock und eine Jeansjacke an. Dieses war mit rosa Blümchen bestickt, dazu kamen (Nagel-) Lackschuhe (kleiner Insider in meiner Familie… Kindermund halt. ;) ). Mein Ranzen war ein Überbleibsel aus DDR-Zeiten, diese waren ja auch gerade erst am ausklingen. Rot und Gelb, aber für die großen und schweren “West”-Bücher viel zu klein. Deshalb bekam ich in der zweiten Klasse auch einen neuen. Mit ganz vielen Herzchen. Diesen behielt ich bis zur Vierten, ab der Fünften gab es fast jedes Jahr einen neuen Ranzen. Ja, ich bin ich ein Material-Girl….

Meine Einschulung war ansich auch ganz toll. Leider bekam ich an diesem Tag aber auch mein Kindheitstrauma. Damals guckte man als pflichtbewusstes Kind ja noch den Sandmann. Und da kommen ja immer kleine Gute-Nacht-Geschichten. Manchmal mit Pitti, Schnattchen und Moppi, manchmal aber auch mit Plums. Ich konnte Plums nie leiden. Er ist ein… Ach, was weiß ich! Jedenfalls ist er klein, hat blaue Strubbelhaare und ist doof. Er ist vollkommen unvernünftig und sau fies zu dem Kücken, das sein “Freund” sein soll. Ich konnte den nie leiden, auch weil er sich in einen Gummiball verwandeln kann. Wer kann das schon? Das kann ja nix gutes heißen…

Jedenfalls hatte ich immer eine gewisse Antipathie gegen ihn. Meine Mutter sollte das wissen, dachte ich. Schließlich ist sie die Person, die einem Kind am nächsten steht. Oder? Na ja, als ich meine Zuckertüte sah, wusste ich, dass das nicht so ist. Sie wusste gar nichts! Auf meiner Zuckertüte grinste mich erstmal fett Plums an. Toll! Wenn ich einen am Tag meiner Einschulug nicht sehen wollte, dann ihn. Ganz toll, Mama. Danke.

Mittlerweile habe ich mein Verhältnis zu Plums einigermaßen im Griff. Das liegt auch daran, dass mich meine Freunde damals ins Sandmännchenmuseum geschleppt und mich direkt vor die Vitrine mit Plums gestellt haben. Ich konnte nicht weg – aber er war ja eingesperrt und nur eine Puppe. ;)

Wenn ich jetzt jedoch daran denke, dass Lieblingsneffe P. in drei bis vier Jahren auch schon wieder in die Schule kommt. Mensch, wie die Zeit vergeht!

Die Lokführer streiken erst am Donnerstag. Das heißt, ich habe gute Chancen morgen ohne größere Zwischenfälle nach Niedersachsen zu kommen. Da bin ich nämlich für die nächsten zwei Wochen als Nanny gebucht. Also, schöne Ferien, so ganz ohne mich. ;)

Und dann sollen sie wachsen.

Hier in Hessen kommen ja die Studiengebühren. Na ja, eigentlich sind sie da, denn sie müssen bis 24. August überwiesen sein. Um Herrn Koch zu zeigen, dass wir die Sache ganz und gar nicht gut finden, bleibt also nur der Boykott.

Ich würde wahnsinnig gern boykottieren, aber mir fehlt das Geld. Klingt komisch, ist aber so. Solange ich nämlich nicht etwas weniger als 700 € an die Hochschule zahle, bekomme ich meine Immatrikulationsbescheinigung nicht. Damit bleibt auch die Bescheinigung fürs BaföG-Amt auf der Strecke. Das bedeutet wiederum, dass ich kein Befög bekomme, bis ich alles nachgereicht habe. Und das heißt wieder, dass ich im schlimmsten Fall zwei Monate lang (dann sollten bei einem erfolgreichen Boykott die Verhandlungen abgeschlossen sein) kein Geld bekomme… Ich also nix essen kann, meine Miete nicht gezahlt wird usw. Das ich das Geld nachgezahlt bekomme, bringt mich dann auch nicht weiter.

Ich habe leider keine reichen Eltern, sonst wären mir wohl auch die Studiengebühren schnuppe. Und ich habe auch keine größeren Rücklagen, von denen ich in diesen zwei Monaten leben könnte. Schon komisch, aber die Landesregierung weiß schon, wie sie es anstellen muss…

Will mich vielleicht einer zwei Monate finanzieren adoptieren? So eine Studentenpatenschaft kann auch Vorteile haben: Ich male dann hübsche Bilder und Sie haben ein gutes Gewissen, weil sie einem Menschen auf diesem Planeten eine gute Ausbildung sichern. ;)