Von Emily kommt ein Stöckchen geflogen und weil ich ja nix besseres zu tun habe [/*ironie.modus aus*/], werde ich es gleich bearbeiten. Hier also mein aktuelles Desktop-Bild. Es zeigt den Lieblingsneffen P., der immer ganz begeistert ist, wenn er sieht, dass er in meinem Computer ist. Und das ich ihn so jeden Tag sehen kann. ;) Um seine Privatsphäre zu schützen der schwarze Balken, denn ich habe in Medienrecht aufgepasst, als es um die “Rechte am eigenen Bild” ging.

fips

 

Es bediene sich, wer wolle.

Warum wollte ich unbedingt fünf Interviews für meine Diplomarbeit führen? Und warum habe ich nicht daran gedacht, dass das Abtippen des Gesagten mich nervlich ans Ende bringen wird? Und warum tippe ich schon gefühlte zwölf Stunden und habe immer noch, sagen wir, vierzig Minuten gesprochenes Wort vor mir?

Ob es meinen Prüfern gefallen wird, dass der Anhang dreimal so lang ist, wie die eigentliche Arbeit?

Brauche, wenn ich das hier durch habe – und ich habe mir fest vorgenommen, heute dieses eine Interview endlich abzuhaken – ganz sicher ein Glas Wein und eine Kippe. Ab Juni bin ich dann wahrscheinlich Kettenraucher und Alkoholiker. Na ja, irgendwas muss man aus der Diplomzeit ja mitnehmen. Juhu.

Da ist sie, die Karte vom Fremposteln 2008. Sie kommt von Zeitlos und eröffnet mir völlig neue kulinarische Möglichkeiten: Darauf steht nämlich ein Rezept für einen “scharfen Schichtsalat”, den ich bestimmt bald mal meinen Lieben vorsetzen werde. Dankeschön!!

Des weiteren fand ich die zweite Hochzeitseinladung für dieses Jahr in meiner Post: Danke auch dafür. Diesmal stand auch mein Name drauf. Die erste, die ich dieses Jahr bekam, wurde über Freundinnen weiter gereicht und wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht mal bestimmt sagen, dass ich damit gemeint war. Naja, ich geh trotzdem hin – auch ohne direkte Anrede. ;)

Ostern ganz kurz: Familie – schön – zu kurz – schwerer Abschied – tanzen – Eier färben und suchen – Schnee.

Es geht los. Ich begebe mich mal wieder auf Reisen. Knappe zweieinhalb Monate hab ich jetzt den Lieblingsneffen P., die Lieblingsnichte F. und die Lieblingsschwester K. nicht gesehen, aber heute abend wird sich das ändern. Endlich. Das Telefon kann persönliche Gespräche wirklich nicht ersetzen und für meinen Geschmack leben wir alle – von der Mama, über den Lieblingsbruder bis zu P., F. und K. – viel zu weit auseinander. Aber gleich werde ich in den Zug steigen und mich auf die Familie freuen, mit denen ich Ostern verbringen darf. Und nebenbei, als kleines Schmankerl, darf ich morgen nach Hamburg fahren. Eigentlich wegen einem Interview fürs Diplom, aber es bleibt noch genug Zeit die Stadt anzusehen. Und nette Gesellschaft werde ich ja auch haben… :)

PS. Es ist Mitte März – Warum verdammt nochmal schneit es draußen??!!

So langsam sollte ich anfangen Text-Marker und Druckerpatronen zu abonnieren. Ich hab in letzter Zeit einen Verschleiß, der ist echt nicht mehr feierlich. Aber die 74 Seiten “Kinder und Computer”-Studie will ja auch bunt angemalt werden. Und ach ja: “Frauen studieren nicht – Frauen unterstreichen und malen bunt aus” ;)

Ganz, ganz schlecht wird mir, wenn ich von Kommilitoninnen erfahren muss, was sie schon alles für’s Diplom gemacht haben. Ganz, ganz schlecht wird mir, wenn ich auf dem Blog einer anderen Mitstudierenden lesen muss, sie hätte schon 20 Seiten geschrieben. Dabei haben wir noch 2,5 Monate- und ich hab noch nicht mal eine Gliederung. Ganz, ganz schlecht wird mir auch, wenn ich daran denke, das ich es diese Woche hab echt schleifen lassen. Das kann daran liegen, dass meine Interviewpartner nicht erreichtbar sind oder angeblich nichts von mir wissen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich diese Woche lieber etwas für meinen Kontostand getan habe.

Ich will gar nicht wissen, wie weit die anderen sind. Und ich will auch gar nicht darüber nachdenken, wie das weitergehen soll. Ich werde weiter über meinen Büchern hocken und mich erstmal einlesen. Und dabei frage ich mich dann, warum ich mir das eigentlich antue. Hätte ich nicht einfach was richtiges lernen können? Etwas, wo man am Ende keine Diplomarbeit schreiben muss? Ich weiß, man wächst an seinen Prüfungen. Aber ich will gar nicht wachsen. Ich mag meine Größe.

Hat jemand vielleicht ein gutes Rezept zur Selbstmotivation?

Anja beschmeißt mich mit Holz und ich merke, wie gern ich wieder weg will und doch im Moment nicht kann…


 

Und jetzt will ich wissen, wo Julia, Emily und Pia schon waren…

PS. Und hier könnt ihr eure eigene Karte erstellen.

Dudelt hier hoch und runter. Und nebenbei versuche ich die Bücher zu lesen und mich möglichst nicht ablenken zu lassen.

 

* oder: Lasset die Spiele beginnen.

Seit dem 1. März ist offizieller Beginn der Diplomphase, was auch für mich bedeutet, dass ich auf der Zielgeraden des Studiums bin. Die ersten 3 Tage habe ich mir noch Ferien gegönnt, aber ab heute beginnt dann der Ernst des Lebens. Und das klebt ab jetzt an meiner Zimmertür:

Mit leuchtenden Augen erzählt sie, dass sie sich trauen werden. Sie und ihr Verlobter, also bis vor ein paar Stunden kannte ich ihn noch unter dem Synoym “Freund”. Sie berichtet vom Antrag, der romantsicher hätte nicht sein können. Von Plänen, die gemacht werden. Von Einladungen, die entworfen werden. Von Vorbereitungen, die irgendwie schon in vollem Gange sind.

Ich sitze ihr gegenüber. Tränen steigen in mir auf, werden aber unterdrückt. Ich lächle sie an. Freue mich ungemein für sie. Aber dennoch kann ich es nicht zeigen. Nicht, weil ich es ihr nicht gönne. Ich bin froh, dass sie ihren Weg gefunden hat. Sie hat ihre kleine Familie und die Hochzeit macht es perfekt. Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter streiten sich, weil ich seit zwanzig Minuten nur dasitzen kann und gerade mal ein: “Schön!” herausbringe. Das ist nicht gut. Das – liebe Christine – ist keine Freundschaft!! Freu dich gefälligst. Und zeig es ihr.
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