Ganz, ganz schlecht wird mir, wenn ich von Kommilitoninnen erfahren muss, was sie schon alles für’s Diplom gemacht haben. Ganz, ganz schlecht wird mir, wenn ich auf dem Blog einer anderen Mitstudierenden lesen muss, sie hätte schon 20 Seiten geschrieben. Dabei haben wir noch 2,5 Monate- und ich hab noch nicht mal eine Gliederung. Ganz, ganz schlecht wird mir auch, wenn ich daran denke, das ich es diese Woche hab echt schleifen lassen. Das kann daran liegen, dass meine Interviewpartner nicht erreichtbar sind oder angeblich nichts von mir wissen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich diese Woche lieber etwas für meinen Kontostand getan habe.
Ich will gar nicht wissen, wie weit die anderen sind. Und ich will auch gar nicht darüber nachdenken, wie das weitergehen soll. Ich werde weiter über meinen Büchern hocken und mich erstmal einlesen. Und dabei frage ich mich dann, warum ich mir das eigentlich antue. Hätte ich nicht einfach was richtiges lernen können? Etwas, wo man am Ende keine Diplomarbeit schreiben muss? Ich weiß, man wächst an seinen Prüfungen. Aber ich will gar nicht wachsen. Ich mag meine Größe.
Hat jemand vielleicht ein gutes Rezept zur Selbstmotivation?