Das dritte Jahr in Folge wurde ich heute beim Kauf der Flasche Sekt (zum Anstoßen auf meinen Geburtstag) nach dem Ausweis gefragt. Und nein, ich werde nicht erst 16.
Wie soll ich eine Einleitung und ein Fazit für meine Diplomarbeit schreiben, wenn ständig das Telefon klingelt?! Wie?
Und auch in dieser Version einzigartig.
[aus der Kategorie: Aufmunterung für Zwischendurch]
Alle, wirklich alle, waren gestern feiern. Nur ich nicht. Ich saß brav zu Hause und habe mich mehr oder weniger meiner Diplomarbeit gewitmet. Aber mal ehrlich: Das hilft mir auch nicht weiter. Klar, beruhigt es mein Gewissen. Aber wenn mir der Lieblingsbruder eineinhalb Stunden am Telefon erzählt, wieviel Spaß die in WSF haben (nicht nur Samstagabends, sondern immer), dann habe ich keine Lust mehr hier zu hocken und nichts berichten zu können, außer: Tja, könnte schon mehr Seiten haben. Und: Ja, war gestern wieder arbeiten. Okay, es ist nur noch eine Woche, also durchaus absehbar. Das Ende der Diplomzeit wird zwar mit einer rauschenden “Geschafft-und-auch-zufällig-Geburtstags”-Party gefeiert, aber ich will jetzt liebe Menschen um mich herum haben. Ich will jetzt mit Freunden weggehen. Aber ohne schlechtes Gewissen, dass eigentlich eine Arbeit geschrieben werden müsste. Ich will das diese komische Arbeit endlich fertig. Sonst raste ich noch aus! Ehrlich!
PS. Ein Lichtblick ist schon mal in Sicht: Freitag, BigCityBeats Vol.8 Abriss-Party. Das muss sein.
Als ich heute morgen die Agentur betrete, liegt ein Laptop auf meinem Schreibtisch. Darauf ein Zettel mit der Servicehotline und daneben liegen zwei Schraubenzieher. Ich gucke meine Kollegin etwas verwundert an und wir lachen noch darüber, dass es dem guten Stück bald an den Kragen gehen wird. Das der Schleppi nicht mehr angeht, das haben wir gestern schon gehört.
Gegen zehn dann der Anruf vom Chef: “Kannst du mal bei der Hotline anrufen und gucken, was man für den Laptop tun kann? Der ist ja ganz neu und die haben gestern was von aufschrauben gesagt… Also, wenn du zwischendurch Zeit hast…” Na ja, Zeit hab ich dafür genommen.
Ich rufe also die Hotline an und merke mit dem Servicemenschen am Ohr, dass der Schrauenzieher zu groß ist. Einen kleineren Kreuzschlitz haben wir aber nicht. Also wackele ich in die Stadt und kaufe einen. Der Servicemensch wird zurückrufen und dann schrauben wir an der Hardware rum. Na toll. Bis dahin hatte ich noch nie einen Laptop aufgeschraubt und einigermaßen Bammel etwas kaputt zu machen. Aber hey, kaputt war das gute Stück ja schon. Als der Rückruf kam begann ich also W-Lan-Karte, CD-ROM-Laufwerk und RAM auszubauen. Und was soll ich sagen – es ist das Mainboard. Das, was ich schon gestern vermutet habe. Aber der Servicemensch wollte es so. Am Montag kommt dann sein Kollege mit einem neuen Board. Und ich bin keine Hardware-Jungfrau mehr.
*edit Auf besonderen Wunsch des Lieblingsbruders, nun noch ein kleines Update. Nachdem ich nämlich den Laptop wieder zusammen geschraubt hatte, wollte ich mich meiner liegengebliebenen Arbeit widmen. Dabei fiel mit auf, dass mein Arbeitscomputer ja noch gar nicht am Netzwerkdrucker hängt und ausdrucken damit relativ schwierig wird. Und den Rest der Geschichte entnehmt ihr dann bitte den Kommentaren.
Will man dem Goethe Institut in Berlin einen elektronischen Brief schreiben, tut man das an berlin [at] goethe [punkt] de. Ich denke, es war noch nie so leicht mit Toten in Kontakt zu treten.
Aus der Kategorie: Die alten Meister ganz modern
Ich werde kein Freund von wissenschaftlichem Arbeiten. Dieses ganze “vgl.”, Fußnoten und Expertengesprächszeug nervt und das braucht kein Mensch. Basta.
Ich habe es endlich geschafft und war beim Frisör. Über den Preis wollen wir nicht reden, aber da denke ich nicht drüber nach. Weil heute eines der seltenen Male ist, in denen ich vollkommen zufrieden und glücklich nach Hause kam. Normalerweise bin ich kurz nach dem Fönen immer den Tränen nahe und mag mich gar nicht ansehen. Heute bin ich glücklich und das tut gerade sehr, sehr gut.
Was? Ich wollt mein neues Haarkleid auch sehen? Na dann los. *trommelwirbel*
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Gerade, RTL, “Mitten im Leben”: Eine 36-Jährige ist mega T*okio Hotel-Fan und vernachlässigt dabei ihre Familie. Und das geilste: Bill hat so schwarze Haare auf den Armen, die sie total erotisch findet. Ich glaube, es hackt! Wenn das meine Mutter wäre, würde ich mir aber den Strick nehmen…
Also nicht wegen T*okio Hotel. Aber das ist doch einfach nur peinlich: Eine Mutter, die sich wie eine 12-Jährige aufführt.
… wie ich 60 (sechzig!) Seiten füllen soll. Im Moment krepel ich hier rum und komme nur schleppend voran. Mache erstmal ‘n WordPress-Update. Vielleicht wird es dann besser.