Lieber Herr Mehdorn,

ich möchte Ihnen danken. Dafür, dass ich heute im Zug von FFM nach HER zu sovielen Mitmenschen Körperkontakt haben durfte, weil wir zusammengepfercht wie die Schlachttiere im ICE standen. Kurzzeitig haben wir durchaus überlegt PETA oder dann doch Amnesty International (wegen der Menschenrechte und so) anzurufen. Dabei hatte ich es noch gut: Die Mitreisenden waren teilweise viele Stunden länger unterwegs als geplant, bei mir waren es nur 25 Minuten… Danke, dass ich diese Bahnfahrt mal wieder nicht vergessen werde. Besonders, nachdem ich beim Aussteigen gesehen habe, dass wir die ganze Zeit einen komplett LEEREN ICE hinter uns her gezogen haben. Vielleicht möchten Sie das nächste Mal mit uns kuscheln… Aber in einem Firmen-BMW ist es sicherlich bequemer.

Liebe Grüße, Ihre treue Bahnfahrerin Tine.

PS. Mist, jetzt habe ich mir wohl die letzte Chance auf eine Stelle in Ihrem Unternehmen versaut. Dabei wollte ich schon immer Zugbegleiterin werden... :(

Kann mal bitte einer das Traumdeutungsbuch auspacken? Das, womit ich mich heute Nacht beschäftigt habe ist so Tine-untypisch, dass ich mich echt frage, warum zum teufel ich gerade auf sowas komme…

Kurze Vorgeschichte: Ich bin kein gläubiger Mensch. Ich bin nicht getauft. Ich glaube weder an den Himmel noch an die Hölle. Und schon gar nicht glaube ich, dass da oben jemand sitzt, der anbetungswürdig ist. Außer vielleicht mein Papa.

Nun habe ich mich heute Nacht mit der Frage beschäftigt: Gibt es einen Gott? Komisch, sehr komisch. Wir waren eine Gruppe von jungen Menschen – die anderen kannte ich gar nicht. Jedenfalls haben wir uns auf die Suche nach Gott begeben. Einer von uns kannte die Antwort, denn er hatte mit ihm gesprochen (wenn er existierte) oder eben nicht (wenn nicht). Wir waren nicht dabei, wußten aber, dass er DIE Antwort kennt. Irgendwann waren wir in einem Haus und einer von uns kam auf die tolle Idee: Wir könnten das Haus ja in Brand setzen und wenn es einen Gott gibt und er allmächtig ist, dann wird ers schon löschen. [Das ist übrigens Tine-Logik... Wenn Gott allmächtig ist, warum macht er dann nicht...?] Irgendwie brannte das Haus aber nicht. Keine Ahnung. Und dann kam die Lösung: Die Frage (Gibt es einen Gott) ist nur zweitrangig. Ja, es ist völlig egal ob es einen Gott gibt oder nicht – man muss nur seinen eigenen Weg finden. Wow. Und das alles erkenne ich im Schlaf!

Die Erkenntnis kam zum Glück noch rechtzeitig. Denn als ich noch darüber nachdachte klingelte auch schon das Telefon und der Liebste wollte mich wecken.

Juhu, gerade habe ist sie gekauft: Die Karten fürs Curse-Konzert am 9. November. Ick freu mich!

*edit: Und dieses Lied hör ich nun seit mehr als einer Woche nur noch rauf und runter. Und deshalb ist es auch ein Grund, warum ich Curse unbedingt live sehen muss!

[ Curse feat. Silbermond - Bis zum Schluss ]

Hab gestern mal wieder so ziemlich alles Fallen lassen, was mir in die Hände kam. Erst schmeiß ich das Glas mit den Büroklammern runter – natürlich tausend Scherben – , dann verteile ich den Tee über dem Fußboden/ Stuhl/ meinem Timer/ Tisch und last but noch least muss beim Abwaschen dann die Teekanne dran glauben – nochmal tausend Scherben. Man jetzt muss ich aber echt Glück haben…

PS. Und der Liebste wird jetzt wohl niemals mit mir zusammen ziehen wollen – aus Angst um sein Geschirr. ;)

Seit heute Morgen hab ich Halsschmerzen. Das bedeutet, dass ich heute nichts weiter machen werde als Teetrinken und im Bett liegen. Und nebenbei lutsche ich eine Lemocin nach der anderen.

So ‘n Mist. Ich wollte gerade Blutspenden gehen, aber sie lassen mich nicht. Und zwar, weil ich vor einem Monat in Thailand war und ja evtl. Malaria haben könnte. Und dafür habe ich extra einen Tag länger hier rum gehockt. Da hätte ich jetzt auch schon beim Liebsten sein können. Frustrierend. Aber dafür gibts nen Weiberabend mit der weltbesten Freundin. Hat auch was.


Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit… Darmstadt Wixhausen – und ich kann mich auch nach vier Jahren nicht an die Komik dieser Zusammenstellung gewöhnen.

Gerade kommt mal wieder eine Mail mit Bildern aus Guatemala. Eine Freundin von mir ist für 9 Wochen da. Und ich merke, wie das Fernweh wächst. Das macht die Sache nicht gerade leichter.

*edit: Es wird aber leichter, wenn man den Abend damit verbringt die Fotos vom Thailand-Urlaub ins Fotoalbum einzukleben. ;)

Da ich nicht BWL studiert habe denke ich jetzt, nach der Lektüre der Stellenanzeigen, darüber nach beim Aldi an der Kasse anzufangen.

Wenn dunkle Wolken den Horizont bedecken,
und wilde Stürme Ängste wecken.
Wenn plötzlich alles verloren scheint,
dann bist du da für mich, mein Freund.

Wenn es keinen Ausweg gibt
und ich fühl mich ungeliebt.
Wenn man von Sonnenschein nur träumt,
dann bist du da für mich, mein Freund.

Doch zwischen all den bösen Geistern,
werden wir schon alles meistern.
Denn nicht nur, wenn die Freude schäumt,
bin ich da für dich, mein Freund.

© CW