So langsam scheint sich mein Leben zu ordnen. So langsam begreife ich, was es heißt, jeden Tag arbeiten zu gehen, acht Stunden im Büro zu sitzen, Verantwortung zu übernehmen. Aber es ist toll. Toll, weil die Arbeit Spaß macht. Toll, weil die Kollegen klasse sind. Toll, weil ich endlich das Gefühl habe, es ordnet sich. Das Leben. Mein Leben.

… ist alles. Denn wenn ich schneller umgeschalten hätte, dann hätte ich diese peinliche und höchst lächerliche “Rede” von Obama auf RTL nicht sehen müssen. Also die, in der er feierlich verkündet, dass D*SDS wietergeht. Jetzt mal ehrlich liebe Programmverantwortlichen meines Lieblingsunterschichtenfernsehsenders, das war echt unterste Schublade.

Zugfahren kann ja so deprimierend sein. Gerade wenn man den S*tern vom letzten Monat liest. Und darin nur Artikel über Arbeitslosigkeit, die Finanzkrise und all die bösen Dinge die auf dieser Welt passieren, stehen. Das Positivste war da noch das Sudoko-Rätsel. Und da soll man hoffend in die Zukunft schauen? Wenn man die xte Absage auf Bewerbungen bekommen hat? Wenn der Traumjob im Moment so weit weg scheint, weil ja FINANZKRISE ist? Ich hab keine Lust mehr. Echt jetzt. Irgendwelche Bonzen verzocken sich und die Welt muss es ausbaden. Ich will Zuversicht. Ich will Zukunft. Am besten gleich Freitag.

Öhm, Begleitung gesucht.

Gestern ist es mir schon aufgefallen und heute wird es noch klarer: Die Tage werden wieder länger. Es ist zwar immer noch a*rschkalt, also auch noch tiefster Winter, aber die Sonne scheint wieder länger. Der Frühling kann kommen… Alles wird wieder gut.

Da friert einem auf dem Weg zur Arbeit ja das Hirn ein. Ätzend.

Das neue Jahr fängt ja toll an. Nicht nur, dass der Lieblingsfreund und ich mit einer fetten Erkältung in 2009 gerutscht sind, jetzt hats zumindest ihn richtig dahin gerafft. Aber das ist wohl die Strafe dafür, dass er mich – als meine Nase ziemlich verstopft war – mit “Darth Vader” verglichen hat. Im Moment ist er beim Arzt – kann hier nicht weg (also nicht zu sich nach Hause fahren *fies_grins*), aber irgendwie ist es nicht schön ihn”leiden” zu sehen. Und vor allem will ich nicht wieder richtig krank werden. Ich muss ab morgen schließlich wieder Geld verdienen. Ätzend.

Und jetzt liegt draußen auch noch voll der Schnee. Soviel Schnee, wie ich es in vier Jahren Hessen noch nicht gesehen habe. Aber ich habe weder Schlitten noch jemanden, der mit mir raus kann hier. Weil der Liebste ja krank in den Federn liegt.