#bch11

Dieses Wochenende besuchte ich mein erstes Barcamp und ich muss sagen: Es war toll. Zuerst war ich ja noch etwas skeptisch, schließlich kannte ich das Konzept bis dahin nur aus dem Netz – also eher auf theoretischer Ebene. Da ich @snoopsmaus [Twitter; Blog] mein Gästezimmer versprochen hatte, war klar, dass wir dieses Wochenende eh hier in Hannover abhängen würden. Ich dachte mir also, der Hauptfreund und ich könnten somit auch die Zeit nutzen und unser erstes Barcamp besuchen.

Schon am ersten Tag, genoß’ ich es in vollen Zügen wieder einmal unter “Nerds” zu sein. Das hatte mir ja schon bei der re:publica11 so gut gefallen. Rund um einen herum nur Menschen, die verstehen, was retweeten, posten, twitpic’n, etc. ist. Kein unverständliches Kopfschütteln, wenn man ständig das Smart*phone in der Hand hat, um seine Timeline zu checken… Die digitale Welt wurde für ein Wochenende in die reale eingebettet. Toll.

Bunte Mischung – die Sessions des #bch11

Die angebotenen Sessions waren sehr bunt gemixt (kurze Zeit hatte ich schon etwas Bedenken, dass das ganze doch zu sehr in die technische Richtung abdriften würde), aber wir hatten eine gelungene Mischung aus Technik, Kommunikation und Lifestyle (wenn man es so nennen kann). Egal ob “Byebye Management” (toller Ansatz, dass es eigentlich keine Hirarchien im Unternehmen braucht), wertvolle Tipps von der Steuerfahndung ;), aber auch anregende Gespräche über S*EO haben den ersten Tag so gradios gemacht. Eine weitere Erkenntnis (mit der ich nie im Leben gerechnet habe): Hilfereiche Tipps aus dem Impro-Theater lassen sich auch hervorragend auf den Alltag übertragen.

Nachdem wir den Abend bei einem Bierchen – wahlweise aber auch Ginger Ale – im “Paulaner” ausklingen ließen, fielen wir aber auch relativ “platt” ins Bett.

Heute morgen ging es dann schon wieder weiter, aber auch an Tag 2 war die Vielfalt der Themen gegeben. Zu Beginn bekamen wir Einblick in die Politik2.0 der Piraten Partei – auch wenn das eine der polarisierendsten Sessions des ganzen Barcamp Hannover war. Zusätzlich bekamen wir einen Einblick in “die Welt der Offliner”, sprachen über best practices in Bezug auf Social Media in Unternehmen, disktuierten über die verschiedenen Unternehmens-Images auf Wikipedia oder ich erkannte in dem Workshop “Mein Leben mit einem Nerd” einfach:

 Selbsterkenntnis leicht gemacht

Abschließend lässt sich sagen, dass das Barcamp Hannover nicht nur hervorragend organisiert war (Danke nochmal!), sondern dass es mich persönlich auch in vielen Dingen weiter gebracht hat. Nicht nur die neuen Kontakte, denen ich natürlich nun fleißig auf Twitter folge, sondern auch die differenzierten Sichtweisen, neuen Ansätze… Ich denke, dass wird nicht mein letztes Barcamp gewesen sein.

6 thoughts on “#bch11

  1. Pingback: Connys Weblog – Blog einer Hannoveranerin » BarCamp Hannover 2. Teil

  2. Neiiin! Hättest du mir das mal gesagt! Ich hab davon gar nichts mitbekommen.. schade. Das wär cool gewesen. UND man hätte sich endlich mal treffen können:)

  3. Pingback: Recap – Barcamp Hannover 2011

  4. @ Madame Kapunkt: Oh sorry, hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass du von deinen Weltreisen schon wieder zurück bist. Aber nächstes Jahr wird es sicher wieder eins geben. ;)

  5. Pingback: BarCamp Hannover 2011 – Tag 2

  6. Pingback: Das war das #bch11 » Torstens privater Blog

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