Jahresrückblick 2014

Januar

Das Jahr beginnt mit der guten Nachricht aus Dezember 2013 – das Vorstellungsgespräch Ende Dezember war erfolgreich, sie wollen mich! Nachdem der Vertrag unterschrieben zurück an die neue Firma ging, schrieb ich endlich, endlich die Kündigung an meinen alten Arbeitgeber. Es fühlt sich noch heute soooo gut an! | Mit dem Prinz haben wir die Abschlussuntersuchung in der MHH, denn er ist nun korrigiert zwei Jahre alt. Er ist gesund und auf einem Entwicklungsstand von 23 Monaten. Besseres hätte man uns nicht sagen können. Steine fallen vom Herz. Wir sind glücklich. | Das Osterkind dreht sich mit 10 Monaten das erste Mal allein auf den Bauch und zeigt uns damit: Sie kann es doch.

Februar

Meine Elternzeit dauert nur noch acht Wochen an, das Osterkind und ich genießen unsere verbleibende Exklusiv-Zeit. | Der Mann verkündet bei seinem Arbeitgeber, dass er sechs Monate Elternzeit machen wird und naja, begeistert waren sie nicht wirklich.

März

So langsam wird es ernst, in vier Wochen sitze ich wieder an einem Schreibtisch und arbeite. | Das Osterkind denkt immer noch nicht ans Abstillen, was mich ein bisschen nervös macht. Wird sie verhungern, wenn ich acht Stunden am Tag arbeiten gehe oder muss der Hauptfreund sie zum Stillen ins Büro bringen? Wir versuchen es weiterhin mit BLW und hoffen das Beste. | Am 31. feiern wir des Osterkinds ersten Geburtstag und ich kann gar nicht glauben, dass mein Baby nun kein Baby mehr ist.

April

Mama arbeitet und Papa bleibt zu Hause. | Für die Kinder ist der Rollenwechsel erstmal komisch, aber beide genießen schnell die viele Zeit mit ihrem Papa. | Der Prinz geht weiter in die Krippe und das Osterkind schmeißt mit dem Hauptfreund den Haushalt. | Auch das mit dem Essen klappt plötzlich: Wenn ich nicht da bin, isst das Osterkind auch „normales“ Essen. Gestillt wird trotzdem sofort, wenn ich nach Hause komme. | Ich lerne neue Kollegen und eine neue Firma kennen und bin sehr glücklich über diese neue Wendung im Leben. | Da das Osterkind nun langsam wirklich aus der Babyschale herauswächst, machen wir uns über Neuwagen schlau und kaufen am Ende auch einen.

Mai

Die Kinder wachsen explosionsartig. | Der Prinz wird richtig groß und plappert immer mehr. | Das Osterkind und ihr Papa werden ein eingespieltes Team und mich beruhigt es umgemein. | Am Anfang besuchen wir die Konfirmation des Hauptfreund’schen Patenkindes und testen dabei gleich den Reboarder vom Osterkind. | Am Ende werde ich 30, darf das aber nicht mit einer Udo-Jürgens-mit-66-Jahren-Party feiern. Sagt der Hauptfreund. Feiern tun wir trotzdem mit Freunden und Familie. 30 werden ist gar nicht so schlimm.

Juni

Das neue Auto ist endlich da und wir freuen uns wie Bolle ob des Platzes und der zahlreichen neuen Türen. Vom VW Polo (3-Türer) zum Skoda Roomster ist ein Quantensprung! | Draußen wird es richtig warm und die Familie schickt mir Bilder, wie sie am Badesee sitzen und picknicken. | Das Osterkind krabbelt und erkundet so die Welt, ans Laufen denkt sie aber immer noch nicht. | Der Prinz fängt an mit seinem Laufrad zu fahren und beweist Mut an der Rutsche und am Klettergerüst.

Juli

Das Leben lebt sich so dahin. | Ich arbeite, der Mann genießt die Elternzeit. | Es ist toll zu sehen, wie sich das Osterkind langsam von mir löst und dafür ihren Papa mehr in ihr Leben lässt. Er macht das aber auch toll. | Der Prinz verblüfft uns mit seinem immer größeren Wortschatz und den logischen Zusammenhängen, die er mittlerweile erkennt.

August

Der Monat beginnt mit Hand-Mund-Fuß für die Kinder und mich. Zwei Wochen krank zu Hause, weil ansteckend. So richtig schlimm trifft es uns nicht, dennoch muss ich diese Erfahrung nicht noch einmal machen. | Der Prinz verblüfft uns im Straßenverkehr und erklärt an jeder Straße „Bordstein heißt Stoppstein“. | Das Osterkind fährt immer sicherer mit dem Wutsch, obwohl sie immer noch nicht selbstständig läuft.

September

Am 8. Setptember hat das Osterkind ihren ersten Tag in der Krippe. Ihr Papa macht gemeinsam mit ihr die Eingewöhnung. | Sie macht das ganz prima und will schon nach vier Tagen lieber dableiben als wieder mit nach Hause. | Der Prinz genießt es, seine Schwester bei sich zu haben und ruft im Krippenflur gern lautstark ihren Namen. | Am Ende des Monats übergeben der Mann und ich den Staffelstab: Ich habe zwei Wochen Urlaub, er geht ab Oktober wieder zur Arbeit.

Oktober

Ich beende die Eingewöhnung des Osterkindes in der Krippe, wobei es aber einen kleinen Rückschlag gibt. | Kurz vor knapp wird es wieder besser: Die Kinder kommen mit einer frühen Abgabe (gegen 8 Uhr) viel besser klar, weil da in der Krippe noch nicht so ein Trubel ist. Ich gehe also ab Mitte Oktober beruhigter zur Arbeit. | Der Prinz feiert seinen dritten Geburtstag. Zuerst mit der Familie, am Wochenende danach mit seinem besten Freund aus der Krippe. Ganz große Liebe ist das zwischen den Jungs. Hach.

November

Unser Alltag spielt sich immer mehr ein. Zwei Vollzeitjobs und zwei Kinder sind schon irgendwie hinzubekommen. | Das Mädelswochenende sage ich aber doch besser ab, denn das Osterkind stillt immer noch wie ein Weltmeister und braucht mich deshalb. | Ende des Monats hängen wir die 96-Weihnachtskalendertütchen an unsere Wohnzimmerlampe, welche am nächsten Morgen für strahlende Kinderaugen sorgen.

Dezember

Der Dezember beginnt womit der November endet: Das Osterkind ist krank und wir bleiben erstmal zu Hause. | Die Arbeit beim Mann und mir ist stressig, aber dennoch versuchen wir die Vorweihnachtszeit zu genießen. | Die Sorgen um meine Mutter trüben alles ein bisschen. Aber am Ende beweist sie uns wieder: Sie ist wie sie ist. | Viele Weihnachtsfeiern mit leckerem Essen. | Es ist ein gar großartiges Weihnachtsfest mit strahlenden Kinderaugen, viel Familienzeit und gaaaanz viel Liebe.

Fazit. Ich gebe diesem Jahr eine neun. Der ganze Stress rund um meine Mutter hätte nicht sein brauchen, aber ansonsten war es ein gutes Jahr. Ich bin dankbar für einen tollen Ehemann, zwei wundervolle Kinder und dass wir alle gesund sind. Ich war dankbar nicht zu meinem alten Arbeitgeber zurück zu müssen und dass mein neuer Job und die neuen Kollegen so toll sind. So kann es weiter gehen. Bittedanke.

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Ein Gedanke zu „Jahresrückblick 2014

  1. Also – für mich hört sich das, bis auf die mal kleineren, mal größeren Sorgen, nach einem ziemlich gelungenen Jahr an. :)

    Vor allen Dingen erinnere ich mich noch an deine Texte von früher oder unsere Begegnung nach dem Ärzte-Konzert… Im Hinblick darauf denke ich: Sieh an – sie ist „groß“, bzw. erwachsen geworden! :)

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