Das Haarexperiement – Woche 3

Heute ist Sonntag und damit ist heute „Haarwaschtag“. Es wird also Zeit für ein Update an der Water-only-Front. Ich muss sagen, die letzte Woche wart hart. Meine Haare waren einen Tag nach dem Waschen schon so „geht so“. Ich trug sie am Montag offen, aber da fühlte es sich schon sehr grenzwertig ab. Ab Dienstag ging nur Zopf oder Haarklammer. An offene Haare war da nicht mehr zu denken. Ab Freitag fühlte ic mich sichtlich unwohl und versuchte die Situation auf meinem Kopf zu ignorieren. Das gelang mir aber nur bedingt: Meine Kopfhaut ist immer noch sehr unausgeglichen und schuppt. Und sie juckt, was mich wahnsinnig nervt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich das bald reguliert.

Das Nachfetten war diese Woche ein arges Problem. Das liegt aber wahrscheinlich einmal daran, dass es erst die zweite Woche im 7-Tage-Abstand war. Auf der anderen Seite muss ich mir endlich angewöhnen, mir nicht ständig mit den Händen durch die Haare zu fahren. Selbstdisziplin ist eine Tugend, die mir leider verwehrt blieb.

Wenn die Haare so fettig sind, ist das Bürsten mit der Wildschweinbürste leider gar keine Freude. Dann tut mein Haaransatz weh und wenn man dann noch eine Bürste nutzt, die das Bürsten jeder einzelnen Strähne verlangt, wird das nicht besser. Zudem kostet dieses Bürsten Zeit, die ich mir eben jeden Tag nehmen muss. Aber nach dem Bürsten sind meine Haare glänzend und fluffig – juhu!

Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Wildschweinbürste bereits unter der Woche alle alten Haare herausbürstet und ich unter der Dusche viel weniger verliere. Früher hatte ich beim Haarewaschen unter der Dusche ganze „Büschel“ in der Hand. Jetzt ist das viel besser. Ich hole die Büschel jedoch nun unter der Woche aus meiner Bürste. ;)

Vor und nach dem Waschen – welches ich ja nur mit Wasser mache – käme ich die Haare auch Strähne für Strähne mit der Bürste. So verteile ich den Talg noch einmal bis in die Spitzen. Unter der Dusche habe ich meine Haare heute zusätzlich mit einem Waschlappen abgerubbelt. Sie fühlen sich jetzt deutlich unfertiger und „gewaschener“ als letzte Woche an. Aber irgendwie scheinen sie jetzt auch strohig. Ich werde sie nochmal gründlich kämmen, wenn sie trocken sind und sehe dann weiter. Nach dem Waschen sehen sie jetz so aus:


Was mich jedoch etwas beunruhigt: Mein Ansatz wird langsam aber sicher sichtbar, was mich vor ein klitzekleines Problem stellt. Soll ich meine Haare weiter färben? Wenn ich so „öko“ bin und nicht mal Shampoo benutzen will, ist Farbe (Elumen) eben eigentlich keine Option. Alternativ mag ich meinen aschigen Naturton so gar nicht. Es bleibt also spannend, wie ich mich entscheiden werde…