Jahresrückblick 2017

Nachdem ich auch in 2017 dieses Blog sträflich vernachlässigt habe (das muss sich ändern!), krame ich es aber dennoch wieder für einen Jahresrückblick hervor. Eben weil ich so leichter in der Vergangenheit kramen kann und ich daran erinnert werde, hier wieder öfter meine Gedanken nieder zu schreiben. Das ist auf jeden Fall schon mal ein guter Vorsatz für 2018!

Januar

Wir waren alle insgesamt fast vier Wochen krank. Immer ein anderer, manchmal überlappend. Mit richtig hohem Fieber und der Erkenntnis, dass auch ich Fieber nicht mehr so leicht wegstecke. Mit dem Jahreswechsel gab ich es ja auch auf, mir die Haare mit Shampoo zu waschen. Zuerst nahm ich nur Wasser, was mich aber bald an die Grenzen brachte.

Februar

Die Krankheit war immer noch nicht ganz ausgestanden. Im Februar erwischte es das Osterkind richtig fies. :( Wir fuhren zum Geburtstag des Neffen- und Patenkindes des Manns in die Nähe von Frankfurt. Dort beschloss ich aus „No-Poo“ jetzt „Waschen mit Lavaerde“ zu machen. Lavaerde zieht nämlich wenigstens das Fett aus den Haaren. Das einmal pro Woche waschen behielt ich aber bei. Und es macht meine Haare tatsächlich „besser“.

März

Der Mann packte die Kinder für vier Tage ein und ich hatte „strumfrei“. Seit mehr als vier Jahren lag ich daher das erstmal wieder in der Wanne. Eben, weil ich so die nötige Ruhe dafür hatte. <3 Dienstlich verbrachte ich einen sehr regnerischen und kalten Märztag auf dem ADAC-Trainingsgelände. Die Erinnerung fröstelt mich heute noch. Der Prinz bekommt ein größeres Fahrrad und gibt sein altes an die kleine Schwester weiter. Diese steigt auf und lernt quasi in 20 Minuten Radfahren. Am Ende feiern wir den Katzengeburtstag vom Osterkind.

April

Ich besuchte seit vier Jahren das erste Mal wieder ein Kino. Und nicht irgendein Kino, sondern das „ASTOR Grand Cinema“ – da kann man in der Loge die Füße hochlegen. Ostern verbrachten wir dann in meiner alten Heimat und zeigten den Kindern die Burgen „an der Saale hellem Strande“.

Mai

Anfang Mai ging es mal wieder nach Berlin auf die re:publica – bei der ich ein ziemlich cooles Meet“n’Greet hatte:

Ende Mai lernte ich dann noch für’s Leben: Nie, nie wieder werde ich an meinem Geburtstag arbeiten! Die Wahrscheinlichkeit mit ätzenden Kollegen in einem noch ätzenderen Meeting zu landen ist einfach zu groß und rechtfertigt jeden Urlaubstag.

Juni

Wir verbringen die ersten Junitage in Hamburg und verlieben uns spontan in die Stadt. Der Mann und ich gehen gemeinsam auf unser erstes Konzert (?) und genießen zudem einen kinderfreien Abend.

Juli

Den halben Monat haben die Kinder Kitaferien, weshalb auch wir Eltern nacheinander Urlaub haben. Die heißen Tage verbringen die Kinder und ich bei der Familie und liegen im Freibad rum. Es ist so, wie Ferien sein sollen: Keine Aufgaben, faulenzen, im Schwimmbad abhängen. :)

August

Der Großneffe kommt in die Schule und der Prinz schnuppert schon mal, wie es nächstes Jahr bei seiner Einschulungsparty werden könnte. Nach den Ferien ist er nämlich ganz offiziell ein Vorschulkind. Wir fahren noch einmal nach Hessen zur Familie, denn auch dort wird ein Kind eingeschult. Wir kommen aus dem Feiern quasi gar nicht mehr raus. Am Ende besuchen wir gemeinsam die MakerFaire und sind – wie immer – verblüfft, was sich Menschen so einfallen lassen.

September

Der Prinz und ich gehen zur Schuleingangsuntersuchung und bekommen schwarz auf weiß das „Go“. Mein Sohn  ist also nächstes Jahr ein Schulkind. Unser Jahresurlaub steht vor der Tür: Die erste Flugreise für die Kinder und den Mann. Wir genießen die freien Tage auf Mallorca und wollen am Liebsten gar nicht mehr weg. :)

Oktober

Das Ninjgo-Fieber ist nun auch bei uns angekommen. Daher schleichen wir morgens gern mal wie die Ninja zum Kindergarten. Natürlich stehen auch die jährlichen Laternenläufe an – ich muss also im Kindergarten meine Bastelkünste unter Beweis stellen. Und ähem naja, ich bekomme es ganz gut hin. Am Ende feiern wir eine Ninjagoparty, denn der Prinz wird 6.

November

Das spektakulärste im November war wahrscheinlich, dass ich mir eine Blase an den Finger gespitzt habe.

Dezember

Wir schalten im Dezember einen Gang zurück – die Kräfte sind tatsächlich irgendwie am Ende. Weihnachten verbringen wir mit einem Teil der Familie hier und besuchen den anderen am 1. Feiertag. Zwischen den Jahren faulenzen wir viel und gehen mit den Kindern schwimmen. Dort entdecken sie endlich ihre Liebe zu Wasser – dem Schwimmkurs steht also nichts mehr im Weg. Und damit war schon wieder ein Jahr vorbei und wir bereiten die Party mit unseren Freunden heute Abend vor.

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