Allein, allein

Seit fünf Jahren und vier Monaten bin ich nun Mama. Es waren schön glückliche, aber auch anstrengende fünf Jahre. Wie oft habe ich mir gewünscht, mal einen Nachmittag nur für mich zu haben. Serien zu gucken, auf dem Sofa zu liegen. All das habe ich heute exzessiv gemacht. Und genossen!

Der Mann hat am Dienstag die Kinder eingepackt und ist zu seinem Bruder gefahren. Seit Dienstag hab ich also sturmfrei und bin sowas wie solo. Ich nutzte die Zeit, um viel zu arbeiten und habe mich mit meinen Freundinnen getroffen. Es waren schöne drei Tage. Ich suchte jetzt auch diese Teeny-Vampir-Serie und warte auf die Rückkehr der Familie. Denn ganz ehrlich: So oft ich mir auch mal eine Auszeit gewünscht habe, so langsam wird es Zeit. Die fehlen mir!

Neues von der No Poo-Front

Da die letzten Wochen arg anstrengend waren und wir nach den Krankenwochen auch echt noch irgendwie in den Seilen hingen, habe ich euch noch gar kein Update vom Haarexperiment geschrieben. Nachdem ich dann letzte Woche auch noch ein kleines Haarfail hatte und fast wieder zu Shampoo gegriffen hätte, ist das auch nötig.

Nach den ersten fünf Wochen „nur Wasser“ und der Tatsache, dass mein Immunsystem durch meine Erkältung quasi anderweitig beschäftigt war, blühte meine N*eurodermitis erstmal so richtig. Dadurch wurde meine Kopfhaut extrem trocken und ich kratzte mir diese quasi komplett runter. Nicht schön und vor allem nicht zielfrührend. Ich befragte also das Internet und wurde auch ziemlich schnell fündig: Eine Ölkur soll Besserung bringen. Stinknormales Olivenöl ins Haar, mit Klarsichtfolie abdenken, einziehen lassen und dann auswaschen. Gesagt, getan.


Leider klappt das ganze nur in der Theorie: Das Öl zog nicht so richtig ein (zuviel?) und naja, nur mit Wasser auswaschen kann geht ja auch nicht. Das bemerkte ich dann auch. Meine Haare sahen am nächsten Morgen immer noch wie klatschnass – nämlich total fettig und strähnig – aus. Ich versuchte es dann noch mit Dinkelmehl, da wir kein Roggenmehl im Haus hatten. Aber auch das brachte nichts, das Öl blieb und ich verzweifelte so langsam.


Eine letzte Chance wollte ich dem „Kein Shampoo“ noch geben. Also googelte ich wieder und stieß dann auf „Lavaerde“. Also fuhr ich zum örtlichen Bio-Supermarkt und kaufte mir Lava-Wascherde, rührte diese mit etwas Wasser an und wusch mir die Haare. Sollte das Öl diesmal wieder nicht rausgehen, würde ich direkt zu Shampoo greifen. Aber zack: Es half und war fantastisch! Meine Haare wurden sauber und trotzdem nicht so dünn, wie bei richtigem Shampoo. Zudem haben sie in dieser Woche gar nicht wirklich nachgefettet. Entweder es liegt an der Erde oder mein Kopf hat sich jetzt, nach sieben Wochen, an den Abstand gewöhnt und ich bin jetzt bei „einmal alle sieben Tage waschen“ angekommen.


Heute war dann wieder Haarwaschtag und ich nahm diesmal Kaffeesatz von heute Nachmittag. Das geht nämlich auch ziemlich gut und danach riechen die Haare nach Kaffee… Mmmmhhh.

Es ist nicht vorbei

Wir beginnen also mit Woche drei im Krankenlager. Während der Prinz die letzte Woche zur Erholung nutzte und eigentlich gar nicht mehr krank war, teilten sich der Mann und ich die Betreuung des Osterkinds. Manchmal denke ich, dass sie dem Virus nur so lange getrotzt hat, damit er sie jetzt so richtig ärgert.

Am Montag wollten wir eigentlich in den Alltag zurück kehren: Die Eltern gehen wieder arbeiten und die Kinder in die Kita. Pustekuchen, das Osterkind bekam am Sonntag wieder Fieber und lag flach. Das ganze zog sich bis Freitag, sodass sich der Mann und ich in die Betreuung der Kinder reingeteilt haben und jeweils eine halbe Woche im Büro bzw. zu Hause verbrachten. Was das für die Kollegen und unsere Arbeitgeber bedeutete, das schoben wir mal ganz weit weg. Hier geht es jetzt mal ums Kind und nicht um den Job.

Nachdem sie am Freitag nochmal fast 40 °C Fieber hatte, war sie am Samstag das erste Mal nach fünf Tagen fieberfrei. Ich schöpfte Hoffnung und wir zwei fuhren zusammen zum Wochenmarkt.

Aber das war dann doch ein wenig anstrengend und sie schlief auf dem Rückweg fast in meinem Arm ein. Zu Hause verbrachte sie dann den restlichen Tag auf dem Sofa – was völlig okay ist, da wir alle noch nicht fit sind. Auch der Mann und ich hängen noch arg durch und spüren ein Kratzen im Hals. Wir sind alle – okay, alle bis auf dem Prinz – schlapp und wollen uns gar nicht mehr als nötig bewegen. Gestern Nacht war dann aber die Hölle, da das Osterkind ständig wegen Ohrenschmerzen aufwachte. Nach einer Dosis Ibusaft ging es dann, aber da war es schon fast Morgen.

Heute fuhr dann der Mann mit ihr in die Kinder-Notambulanz. Die Ohrenschmerzen ließen nicht nach und sie hatte wirklich krass-schlechte Laune. Da kam dann die Gewissheit: Sie steuert auf eine Ohrenentzündung zu. Juhu. Nicht.

Und so trage ich mein krankes Mädchen wieder kilometerweit durch unsere Wohnung, tröste und kuschle sie. Es fühlt sich noch einmal nach der längst vergangenen Babyzeit an und dennoch würde ich ihr diesen Kampf so gern abnehmen. Drei Krankenwochen, das hatten wir noch nie. Und langsam macht mir die Hartnäckigkeit dieses Virus auch echt Angst.

Krankenstand: 4/4 (inkl. Rückfall)

Angefangen hat alles am Freitag, aber darüber habe ich ja schon berichtet.

Am Montag machten sich das Osterkind und ich noch wagemutig auf den Weg in den Alltag. Sie in die Kita, ich zur Arbeit. Aber mir halfen die trölftausend Tassen Ingwer-Zitrone nicht, ich kam mit 39°C Fieber nach Hause. Also lagen am Dienstag 3 von 4 krank auf dem Sofa. Nur das Osterkind war „last woman standing“ und wollte tapfer weiter in die Kita.


Nachdem es uns Eltern heute wenigstens ein bisschen besser ging, machten wir einen Miniausflug zum Spielplatz. Dort saßen die Kinder fünf Minuten auf der Schaukel, fünf Minuten auf der Wippe und dann mussten wir ganz schnell nach Hause, weil der Prinz extrem fror.


Zuhause verschwand er direkt auf dem Sofa und schlief ein und tada – wachte mit 38,6°C auf. Zur Sicherheit haben wir dann auch nochmal beim Osterkind Fieber gemessen. Und obwohl sie singend Lego spielte, verriet uns das Thermometer: 38,4°C. Damit sind wir jetzt zu Viert. Jackpot.

Alltag und das Haarexperiment – Woche 4

Heute war ein richtiger Schlumstag. Das lag vor allem daran, dass es die Männer des Hauses ausgeknockt hat. Der Prinz fiebert schon das ganze Wochenende, aber heute endlich nicht mehr über 40 Grad. Deshalb verzog er sich auch nach dem Frühstück direkt wieder aufs Sofa und schlief ein. Und, dass der Prinz am Tag noch einmal schläft, ist wirklich eine Ausnahme.


Ich machte also noch schnell den Haushalt, während sich der Hauptfreund um unser Osterkind kümmerte. Zwischendurch warfen wir immer mal wieder einen besorgten Blick auf unseren Prinz und mir blieb fast das Herz stehen, als er zwischendurch kurz aufwachte, sich hinsetzte, aber nur wirres Zeug redete. Dann legte er sich wieder hin und schlief direkt weiter. Ich denke, er war also gar nicht richtig wach, aber kurzzeitig stand mein Herz still.

Nach dem Mittagessen gönnten wir uns eine Runde „Sendung mit der Maus“ und kuschelten die Kinder. Und dann erwischte es auch den Hauoptfreund. Die Männer der Familie lagen also nun gemeinsam mit 38 Grad Fieber auf dem Sofa. Eigentlich hatte ich deshalb den Plan mit dem Osterkind schwimmen zu gehen, aber die wollte nicht.

Eine Runde Yoga war dann für uns Mädels aber doch drin. Man merkte dem Osterkind schon den ganzen Vormittag an, dass sie um Aufmerksamkeit buhlte. Sie stänkerte, provozierte. Wie konnte ich sie verstehen! Zwei Tage hört sie nun schon „sei bitte leise, der Prinz ist krank“. Rücksicht, immer nur Rücksicht. Deshalb wollte ich mir Exklisivzeit für sie nehmen. Gestern einen ausgedehnten Spaziergang und heute gönnten wir uns ein wenig Welness in der Badewanne. Diese Mama-Tochter-Zeit ist einfach toll. Und ok, ein Kind ist nicht kein Kind. Aber es tut so gut, seine Aufmerksamkeit nur auf einen Schnuffel lenken zu können, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Zu den Haaren gibt es nicht viel zu sagen: Sie fetten immer noch und schuppen weiterhin. Das nervt! Einzig die Wildscheinbürste begeistert mich immer noch. Sie kämmt wirklich den ganzen Schmutz und Staub aus den Haaren. Aber ob ich das jetzt wirklich durchhalte… Man weiß es nicht.


Und nun dröhne ich mich mit Vitaminen voll, damit es mich nicht auch noch dahin rafft. Fieber kann ich nun so gar nicht gebrauchen.

Auf den Nadeln

Warum erzähle ich hier eigentlich nie, was ich eigentlich gerade so stricke? Jetzt, wo ich abends (meistens) nicht allzu müde bin, habe ich mir mal wieder ein Strickprojekt zugetraut, welches umfangreicher als ein Paar Socken ist. Nachdem ich das letzte Paar Socken dann nach unglaublichen 12 Monaten beendet hatte, kaufte ich mir diese tolle Wolle von der Wollmeise und schlug „Sleeves“ von Martina Behm an.


Sleeves ist ein Dreieckstuch mit Ärmeln. Also quasi eine Mischung aus Bolero und Tuch. Perfekt für jemanden wie mich, die quasi nie genug Strickjacken/ Pullover etc. hat. Den rechten Ärmel habe ich bereits fertig – hat nur drei Monate gedauert 😂 – nun stricke ich am zweiten. Die Wolle ist farblich der Hammer und lässt sich auch prima verarbeiten. 


Leider wird sie mit 2,5er Nadeln verstrickt – und das dauert eben. Aber der Weg ist das Ziel und nächsten Winter werde ich es wohl geschafft haben. Hoffe ich.

Das Haarexperiement – Woche 3

Heute ist Sonntag und damit ist heute „Haarwaschtag“. Es wird also Zeit für ein Update an der Water-only-Front. Ich muss sagen, die letzte Woche wart hart. Meine Haare waren einen Tag nach dem Waschen schon so „geht so“. Ich trug sie am Montag offen, aber da fühlte es sich schon sehr grenzwertig ab. Ab Dienstag ging nur Zopf oder Haarklammer. An offene Haare war da nicht mehr zu denken. Ab Freitag fühlte ic mich sichtlich unwohl und versuchte die Situation auf meinem Kopf zu ignorieren. Das gelang mir aber nur bedingt: Meine Kopfhaut ist immer noch sehr unausgeglichen und schuppt. Und sie juckt, was mich wahnsinnig nervt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich das bald reguliert.

Das Nachfetten war diese Woche ein arges Problem. Das liegt aber wahrscheinlich einmal daran, dass es erst die zweite Woche im 7-Tage-Abstand war. Auf der anderen Seite muss ich mir endlich angewöhnen, mir nicht ständig mit den Händen durch die Haare zu fahren. Selbstdisziplin ist eine Tugend, die mir leider verwehrt blieb.

Wenn die Haare so fettig sind, ist das Bürsten mit der Wildschweinbürste leider gar keine Freude. Dann tut mein Haaransatz weh und wenn man dann noch eine Bürste nutzt, die das Bürsten jeder einzelnen Strähne verlangt, wird das nicht besser. Zudem kostet dieses Bürsten Zeit, die ich mir eben jeden Tag nehmen muss. Aber nach dem Bürsten sind meine Haare glänzend und fluffig – juhu!

Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Wildschweinbürste bereits unter der Woche alle alten Haare herausbürstet und ich unter der Dusche viel weniger verliere. Früher hatte ich beim Haarewaschen unter der Dusche ganze „Büschel“ in der Hand. Jetzt ist das viel besser. Ich hole die Büschel jedoch nun unter der Woche aus meiner Bürste. ;)

Vor und nach dem Waschen – welches ich ja nur mit Wasser mache – käme ich die Haare auch Strähne für Strähne mit der Bürste. So verteile ich den Talg noch einmal bis in die Spitzen. Unter der Dusche habe ich meine Haare heute zusätzlich mit einem Waschlappen abgerubbelt. Sie fühlen sich jetzt deutlich unfertiger und „gewaschener“ als letzte Woche an. Aber irgendwie scheinen sie jetzt auch strohig. Ich werde sie nochmal gründlich kämmen, wenn sie trocken sind und sehe dann weiter. Nach dem Waschen sehen sie jetz so aus:


Was mich jedoch etwas beunruhigt: Mein Ansatz wird langsam aber sicher sichtbar, was mich vor ein klitzekleines Problem stellt. Soll ich meine Haare weiter färben? Wenn ich so „öko“ bin und nicht mal Shampoo benutzen will, ist Farbe (Elumen) eben eigentlich keine Option. Alternativ mag ich meinen aschigen Naturton so gar nicht. Es bleibt also spannend, wie ich mich entscheiden werde…

Das Haarexperiment – Woche 2

Whoop, whoop, ich habe es geschafft. Die erste Woche ganz ohne Haarwaschen ist geschafft. Ab ca. Donnerstag war es richtig ätzend und ich trage seitdem auch nur Zopf, aber ey – ich habe es geschafft.


Ich muss sagen, dass meine Haare auch gar nicht sooo schrecklich speckig sind, wie ich es erwartet habe. Der Ansatz fettet, aber die Längen sind eher weich und fühlen sich echt gut an. Einen großen Anteil hat daran natürlich auch die Zauberbrüste, wie sie hier nun nur noch genannt wird. (Sogar das Osterkind liebt sie – die ziept nämlich nicht.) Meine Kopfhaut gewöhnt sich langsam an die neue Situation, ist aber aufgrund der Witterung immer noch arg irritiert. Ich versuche mir aber nur selten die komplette Kopfhaut runter zu kratzen. Einzig ätzend waren die fettigen Spitzen in der vergangenen Woche. Kennt ihr das, wenn die Haaransätze dann so sehr weh tun? Aber das hat sich nach dem Kämmen immer wieder relativiert und wird sich hoffentlich bald geben.

Ich bleibe als dran. Auf geht’s in Woche 3.

Das Ende der Weihnachtsferien

Ach, wie haben wir die letzten 1,5 Wochen genossen: Familienzeit in ihrer Reinstform, Pancakes an Weihnachten zum Frühstück (dafür liebt mich der Neffe wahrscheinlich immer noch) und ansonsten rumlungern im Schlafanzug und kuscheln, kuscheln, kuscheln.

Diese Ferien taten sooo gut. Wir waren alle zu Hause, haben nur gemacht, worauf wir auch Lust hatten. Haben die Familie und Freunde getroffen, haben Kraft getankt und können nun ins neue Jahr starten. <3

Jahresrückblick 2016

Januar

Der Jahresauftaktworkshop mit meinen Kollegen bringt auch privat eine große Veränderung. Das Osterkind und ich beenden unsere Stillbeziehung. Nachdem sie immer wieder 2-3 Nächte ohne stillen auskam (wenn ich nicht zu Hause war), danach aber immer wieder anfing, als sei nichts gewesen, beendete ich das Ganze diesmal wirklich. Fast drei Jahre wurde das Osterkind gestillt und es war ok, dass es nun ein Ende hatte.

Februar

Das Leben lief so dahin. Wir verrachten ruhige Nachmittage mit den Schnuffels, kauften uns die weltbesten Winterbetten und warteten auf den Frühling.

März

Da die Kinderbetten langsam zu klein wurden und wir auch den Plan hatten, das Osterkind könnte demnächst einmal anfangen in ihrem Bett (und damit in ihrem Zimmer) zu schlafen, zogen wir los und kauften zwei Hochbetten von F*lexa. Die Lieferzeit betrug 10 Wochen, sodass wir noch bis Mitte April Zeit hatten, die Kinderzimmer zu streichen und neue Kleiderschränke etc. zu kaufen. Ostern verbrachten wir bei der Familie und feierten die beiden Geburtstage der Osterkinder.

April

Raten Sie, wann die Zimmer fertig waren. Richtig, ein Wochenende vor Lieferung der Betten. ;) Aber es hat sich gelohnt: Unser Wohnzimmer ist seit Fertigstellung der Kinderzimmer weitesgehendst Spielzeugfrei und das ist dann doch eine ganz neue Lebensqualität. Der Prinz bekam zu Ostern ein Fahrrad und lernt das Fahrradfahren in ca. drei Stunden. Verbissen kämpfte er sich durch das Lernen und gab auch bei kleinen Rückschlägen nicht auf. Das Laufradfahren hat eine gute Grundlage geschaffen, denn Stützräder brauchte der Prinz gar nicht – irgendwann lies Papa den Gepäckträger einfach los und der Prinz fuhr davon.

Mai

Wir verbringen die eineinhalb Wochen Urlaub, die der Mann und ich dieses Jahr gemeinsam haben, bei meinem Schwiegervater an der Ostsee. Ich stelle fest, dass ich ein Ostseekind bin und das auch nicht einfach abschütteln kann. Wir feiern unseren Geburtstag zu Hause mit Freunden und der Familie und genießen den Sonnenschein auf unserem Balkon.

Juni

Im Juni mussten wir unseren Fuhrpark etwas erweitern: Das Osterkind ist so gewachsen, dass sie nicht länger auf dem kleinsten P*uky-Laufrad fahren konnte. Es folgte also das größere. Außerdem sollte nun aber auch ein Roller her. Wir fuhren also zum Fahradtempel unseres Vertrauens und suchten zwei Rolle aus: Das Osterkind bekam einen in lila, der Prinz in pink.

Juli

Der Hauptfreund und ich teilen uns die beiden Wochen Schließzeit der Kinder auf uns machen getrennt von einander Urlaub. Wir genießen die freie Zeit und das schöne Wetter. Damit uns nicht langweilig wird, fahre ich mit den Kindern zu meiner Nichte und wir springen dort in den Pool. Danach hängen wir noch einen Kurzurlaub in meiner Heimat dran. Die Kinder und ich fahren mit den Auto vor, der Hauptfreund kommt mit der Bahn nach. Wir beantragen nach 1,5 Jahren einen Erbschein (juhu!) und besuchen das ganz frische Baby meiner Schulfreundin. <3

August

Der August verfliegt irgendwie. Ich kann mich gerade gar nicht an etwas herausragendes erinnern…

September

Der September ist heiß und wir alle warten auf den Urlaub. Acht Wochen sind auch für die Kinder ganz schön hart, aber da wir die Herbstferien mit dem Lieblingsneffen verbringen wollen, müssen wir uns bis Ende September gedulden.

Oktober

Endlich ist er da: Der Urlaub zusammen mit meiner Schwester und dem Lieblingsneffen. Wir unternehmen gar nichts groß, sondern sind eigentlich nur hier zu Hause. Aber es tut gut, die Familie um sich herum zu haben und die Kinder lieben ihre Tante gar sehr. Ende Oktober feiern wir unseren ersten richtigen Kindergeburtstag – der Prinz wird 5 und die Piratenparty wird ein voller Erfolg. Leider endet die Party mit Magen-Darm für das Osterkind. :(

November

Wir gehen Laterne und kommen ein wenig zur Ruhe. Die ewige Dunkelheit nervt schon ein bisschen, aber die Vorfreude auf Weihnachten steigt. Die Kinder backen mit ihrem Papa unseren allerersten Christstollen und ich verabschiede mich für ein Wochenende in den Harz, um meine alten Schulfreundinnen zu treffen.

Dezember

Der Dezember vergeht – wie immer – viel zu schnell. Mein Bruderherz kommt auf einen Spontanbesuch vorbei uns macht damit seine Nichte und seinen Neffen arg glücklich. Wir fahren am 4. Adventwochenende mit dem Zug nach Leipzig und freuen uns über leuchtende Kinderaugen. Der Doppelstock IC ist der Knaller! Außerdem gehen wir mit dem Prinz zu einer Ex-Frühchen-Nachuntersuchung und erhalten zwei Tage später schwarz auf weiß: Wir haben einen kerngesunden, normal entwickelten 5jährigen zu Hause. Und das ist, wenn man die Statikstik zugrunde legt, mehr als ein Sechser im Lotto. <3

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