Jahresrückblick 2011

Januar

Nettes und entspannes Silvester beim Lieblingsbruder des Hauptfreundes. Vorher nochmal die Herzfreundin in Darmstadt besucht. So kann das Jahr beginnen. Ende des Monats mit dem Hauptfreund nach Hamburg ins Miniatur Wunderland gefahren – zwei zauberhafte Tage gehabt. Danach entschieden, mal die Sache mit dem Elternwerden anzugehen.

Februar

Die Lieblingsnichte wird Mama. Der Neffe vom Hauptfreund wird eins. Noch mehr Gründe, das Elternwerden anzugehen. ;)

März

Die legendäre Geburtstagsparty der Schwiegermama in Spe – inkl. Diskofox und einer Menge Rotkäppchen Sekt. Nebenher die Erkenntnis erlangt, dass Köthen (Sachen-Anhalt) an der polnischen Grenze liegt. Somit liegt auch meine Heimat fast in Polen. Ja nee, is klar.

April

Ostern bei der Familie verbracht. Zwei harte Nächte auf der Luftmatratze, aber einen grandiosen Abend mit viel selbstgemachten Kirschschnaps auf der schwesterlichen Terrasse. Die traurige Nachricht erhalten, dass die Großtante schon vor Weihnachten 2009 verstorben ist. Deshalb Rotz und Wasser geheult – obwohl ich sie nicht kannte.

Mai

Treffen mit den Mädels. Sekt auf A.s Balkon. Am nächsten Abend Caipi beim Lieblingsbruder in der Küche. Sollten die letzten alkoholischen Getränke für eine lange Zeit werden – denn nur zwei Tage später wusste ich vom kleinen Prinz. [Okay, da hätte es auch noch eine Prinzessin sein können.] David Garrett in der T*ui-Arena. Ich war sofort hin und weg – Durchbrennen war dann aber auch keine Option mehr. Das schönste Geburtstaggeschenk, dass sich der Hauptfreund und ich dann machten: Der Besuch beim Arzt und das erste Ultraschallbild.

Juni

Das erste Mal wegen der Schwangerschaft im Krankenhaus gewesen. Kurz blieb unser Herz stehen, dann alles gut. Trotzdem eine Woche krankgeschrieben zu Hause gewesen, das erste Mal seit Jahren. Viele gesunde Sachen in mich reingeschaufelt – besonders Wassermelone fand der kleine Prinz prima.

Juli

Endlich waren zwölf Wochen um und wir konnten die Neuigkeit verkünden. Freunde, Familie waren begeistert. Chef eher nicht so. Im Büro trotzdem der Brüller.

August

Der Hauptfreund und ich gehen auf unser erstes Barcamp. Tolle Leute, tolle Sessions. Herausgefunden, dass ich der Nerd in unserer Beziehung bin – und es für gut befunden.

September

Reisen nach Hessen zur hauptfreund’schen Familie. Taufe in Magdeburg. Dann eine Mitbewohnerin für zwei Wochen bekommen. Und gegen Ende in die MHH eingeliefert wurden. Angst um den kleinen Prinz gehabt. Bettruhe eingehalten und gehofft, gebangt.

Oktober

Den ganzen Monat im Krankenhaus verbracht. Jeder Tag war ein kleiner Sieg. Viel gelesen, viel im Netz gesurft, viel über die Risiken einer Schwangerschaft gelernt. Am Ende kam der kleine Prinz zur Welt. Schmerzen, Angst und doch habe ich nie mehr Liebe empfunden.

November

Der kleine Prinz liegt auf der Station 69 und kämpft, wie ein Löwe. Wir sind so stolz auf ihn.

Dezember

Die Wochen verfliegen, der kleine Prinz macht Fortschritte. Weihnachten und Silvester sind in diesem Jahr nichts als ganz normale Tage. Es gibt nur eins, was zählt: Der kleine Prinz.

Fazit | Diesem Jahr gebe ich 9 von 10 Punkten. Und fünf davon nur, weil der kleine Prinz nun Teil unseres Lebens ist.

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