„Denn es ist Juli…“

Es gibt solche und solche Tage. Gestern war ein solcher: Es ist Samstag. Ich sitze in meinem Zimmer und habe… lasst mich kurz nachdenken… drei Alternativen zum Weggehen. Tja, was machen? Da hilft wohl nur Spontaneität…

So war es dann auch. Ganz spontan, nämlich erst gegen 17.30 Uhr entschieden wir, dass wir doch noch nach Karlsruhe aufs „Fest“ fahren. In zwei Stunden sollten da „Juli“ auf der Bühne stehen. Wird knapp, aber irgendwie schaffen wir das schon. Haben ja unseren „kleinen Ferrari“. 😉

A5- Richtung Basel

Schwuppdiewupp waren wir auch ca. 20 Uhr in Karlsruhe. „Juli“ hatten gerade angefangen zu spielen, also war alles i.O. Die Menschenmassen waren sagenhaft, aber das war ja klar… Wenn’s schon mal was „für umme“ (um mal ein bisschen hessisch einzubauen) gibt.

„Juli“ im Juli

Das Konzert war schon ziemlich geil. Okay, wir haben zwar etwas gebraucht, bis wir die Band sehen konnten und auch dann konnte ich auch nur erahnen, dass da wirklich Eva und Co. auf der Bühne stehen. Die Show erinnerte mich dann aber sehr an „MTV CampusInvasion„, die ich mir natürlich im TV angesehen hatte und so war klar: das sind „Juli“. Gänsehautfeeling gab es trotzdem, schon allein wegen der mit-gröhlenden Menge.

Danach sind wir ganz lässig durch den riesigen Europapark geschlendert, na ja, wir haben uns eher durch die Menschenmengen gequetscht. Aber wir hatten einen Auftrag, den es zu erfüllen gab…

Findet Nemo, äh Jacques

Nach mehreren Stunden, unzähligen SMS und einem resignierenden „Das ist jetzt aber wirklich der ALLERLETZTE Versuch!!“ haben wir ihn doch noch gefunden. Oder er uns. Was für ein Erfolg.

Peinlichkeit kennt keine Grenzen

Unser Weg führte uns dann noch in die Innenstadt. Somit kann ich jetzt wenigstens ohne schlechtes Gewissen behaupten: Ich war in Karlsruhe. Vorbei an köstlich- riechenden Dönerständen führte uns unser Einheimischer ins „Max“, eine Bar/ Café/ schön gemischt. Sah erst ziemlich spießig aus, aber das OJ*House macht sich auch in Schickimickibars zum Keks. Nach einem leckeren „Melone Me“ mussten wir unserem neuen Freund schließlich demonstrieren, dass wir wirklich manchmal relativ peinliche Sachen machen. Ballermannstrohhalme basteln, zum Beispiel. Egal, wer kennt uns schon in Karlsruhe?!

Yufka

Die Dönerstände ließen uns dann aber doch nicht los und so kam es, dass wir das Karlsruher Nationalgericht „Yufka“ probieren mussten. Ist eigentlich eine Dönerrolle, nur mit anderem Teig und deshalb was „ggaaaannnzzz Besonderes“. Ah ja. Lassen wir ihnen den Spaß. Jammjamm. Leckerschmecker.

Gegen halb vier waren wir dann wieder in der Heimat. Viele Erfahrungen und um einen schönen Abend reicher. Und nun können wir ernsthaft darüber nachdenken, ob wir nächstes Jahr wieder auf dem „Fest“ zu finden sind.

3 thoughts on “„Denn es ist Juli…“

  1. vor zwei oder drei jahren war ich mit meinem damaligen freund auch mal auf dem „fest“.
    damals spielten unter anderem moloko und morcheeba. war sehr relaxed.
    gibt es eigentlich immer noch diesen netten see und die ganzen grünanlagen,
    wo man sich so gut hinfleezen kann? wir hatten uns damals immer über die
    leute in den booten lustig gemacht, die entweder aus den booten gefallen waren
    oder kurz davor waren, oder sich lautstark über irgendwas gestritten haben.
    ach ja, erinnerungen… 😉

  2. REPLY:
    Ja, See mit Booten und Grünflächen sind noch vorhanden. Auch wenn da nicht wirklich Platz war. Einfach viel zu viele Menschen…

  3. REPLY:
    soviele waren das gar nicht – es war zwar gut besucht, aber voriges jahr wars wesentlich voller.

    und ich finds immer noch mies das ihr einfach vom feschd abhaut um in ne KNEIPE zu gehen … aber hallo … was soll denn so ein mist. da is man aufm feschd und geht in ne kneipe … *kopfschüttel*

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