Frankfurt, Frankfurt

Heute war es soweit: Mein erstes Vorstellungsgespräch. Ist zwar „nur“ für’s Praktikum, aber trotzdem nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Nervosität inklusive.

Um nicht zu spät zu kommen, fahren wir extra über 1,5 Stunden vorher los. Kann ja nicht viel schief gehen. Frankfurt ist ja nicht soooo weit weg und das passt schon. Denkste! A3: Stau. FFM: Stau! Supi, ich komme noch zu spät…

Nachdem wir über 40 Minuten für 3 km gebraucht haben, wurde ich langsam unruhig, begann andere Autofahren voll zu motzen (vom Beifahrersitz, versteht sich) und die Panik stand mir im Gesicht. Das schaffen wir nicht. Das passt doch nie. Ich komme zu spät. Das war’s. Zwischendurch in regelmäßigen Abständen beim „Einheimischen des Vertrauens“ anrufen und dann doch nicht daran glauben, dass „nach der nächsten Ampel alles besser wird“.

Ein Landei in der Großstadt

10 vor 10 habe ich mich dann entschlossen das Auto zu verlassen und nach Lolle-Holzmann-Manier durch die Großstadt zu rennen. Dank der zahlreichen „Berlin, Berlin“-DVD-Abende wusste ich ja, wie das geht. Frisur stimmt ja auch, nur den roten Hosenanzug hatte ich nicht an.

Schließlich bin ich aber noch pünktlich im Büro des Herrn gelandet und konnte mich seinen Fragen stellen. Mal sehen, was dabei raus kommt…

Was Frauen wollen

Nun hieß es Selbstbelohnung. Deshalb schländerten meine Nervenberuhigungsunterstützung und ich noch über die Frankfurter Shoppingmeile. Essen im Vapiano (super lecker, Fast-Food für Nudeln, unbedingt hingehen!) und dann weiter.

Doppausstellung

Danach ging es dann noch auf die Dippemess (hessisch: Topfmesse, ostdeutsch: Doppausstellung). Nein, ich habe nicht mein Studium an den Nagel gehängt und bin nun leidenschaftliche Hausfrau. Wir mussten für unseren Fernsehjournalismuskurs das Rohmaterial drehen. Und da die Dippemess ein Rummel ist, sahen wir unsere Chance auf eine gute Geschichte. Das Ende vom Lied: Drei Stunden über den Rummel latschen, aber kostenlos Riesenrad fahren. 😉

In diesem Sinne: Gute Nacht. Meine Füsse schmerzen und ich muss den Tag erstmal verdauen.

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