Fips

Heute vor drei Jahren haben meine Nichte F. und ich fluchtartig das Haus verlassen, denn die Aufregung war groß: Plötzlich wollte P., der Bruder von F., auf die Welt. Mit meinem Polopolo ging es Richtung Westen. Gleich ins Krankenhaus, aber von P. noch nichts zu sehen. (das Ultraschall-Bild mal ausgenommen)

P. wird morgen drei. Drei Jahre voller Sonnenschein und Lachen. Schon am ersten Morgen strahlten mich die (damals noch blauen) Augen an. Damals, als sein Köpfchen auf meiner Handfläche lag und die Beine an meinem Ellenbogen endeten. Mittlerweile ist er um einiges gewachsen und quatscht mich am Telefon in Grund und Boden. Langsam sollte ich aufhören, ihn das „Baby“ zu nennen. Ein Baby ist er schon lange nicht mehr. Mein Fips wird er immer bleiben.

Morgen sehen wir dann schon die dritte Kerze auf dem Geburtstagskuchen. Und ich weiß jetzt schon, dass der Sprung bis zur 18. nicht mehr weit ist.

Heute eile ich nicht mehr mit dem Polopolo. Heute Abend gehts mit der Bahn Richtung: Geburtstagsparty.

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