Der Morgen danach

Ich halte ja nicht viel von guten Vorsätzen. Irgendwie fallen mir keine ein. Rauchen aufgeben – wenn ich das wöllte, dann könnte ich das an jedem beliebigen Tag. Klar gibt es Dinge, die ich gern ändern würde. Aber doch bitte nicht alle am 1.1. oder gar wegen des neuen Jahres.

Ich habe mir dennoch was vorgenommen. Ganz allein habe ich darüber nachgedacht, als ich mit Freunden auf der Brücke stand und mir die Skyline meiner Heimatstadt ansah. Die ganze Stadt schoß wahnwitzig viel Geld in die Luft. Das sah wirklich toll aus. Und da kam mir der Gedanke:

Wenn ich mir wirklich was vornehmen will fürs nächste Jahr, dann nur, dass ich endlich anfangen sollte mein Leben zu genießen. Ich hab ein Dach über dem Kopf und DSL. Ich habe eine liebe Familie und Freunde, die für mich da sind. Und alles andere wird sich schon ergeben. Man sollte halt nur mal abwarten.

Danach folgten noch einige Flaschen Sekt und Gläser Wodka-Lemon. Ein Glück, dass ich mich jetzt überhaupt noch an gestern Abend erinnern kann. Aber es war toll. Und es hat viel, sehr viel Spaß gemacht. Willkommen in 2007.

PS. O., danke für die Neujahrs-SMS. Warst der erste. Und der einzige, der mehr als ein „Alles Gute“ rausbrachte.

2 thoughts on “Der Morgen danach

  1. Jo, in dem Alter denkt man, dass das mit dem Abwarten noch was bringt .. aber je mehr Jahre man wartet, um so assiger und nervöser wird man … *sigh*

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