Stellen Sie sich vor…

… Sie gehen an ihren Briefkasten und entdecken eine Mahnung. Im Jahre, sagen wir, 2002 sollen Sie 2 (zwei) Euro zu wenig für eine Sache X überwiesen haben. Leider wissen Sie nicht mehr was X ist, geschweige denn, ob Sie überhaupt was bestellt hatten. Aus diesen 2 (zwei) Euro sind aber mittlerweile 25 (fünf-und-zwanzig) Euro geworden, die Sie möglichst bald überweisen sollen.

– Da blieb mir mal kurz das Herz stehen. –

Aber Sie lassen sich natürlich nicht entmutigen. Erstmal anrufen, was denn X eigentlich ist. Beim Inkasso-Unternehmen können die Ihnen aber leider nicht weiterhelfen. Nebenbei in sämtlichen Internetforen recherchieren ab wann so eine Zahlung eigentlich verjährt ist. Bei, sagen wir, 4 (vier) Jahren wäre das ja durchaus denkbar. Beim eigentlichen Versender anrufen, es geht aber keiner ran.

– Bis eben. –

O-Ton „Sorry, dass war ein maschineller Fehler. Ignorieren Sie das Schreiben einfach, in den nächsten Tagen bekommen Sie dann nochmal Bescheid.“

Na danke. Und ich sah mich die betreffende Person schon im Knast besuchen. 😉

3 thoughts on “Stellen Sie sich vor…

  1. REPLY:
    Tja, deshalb bin ich ja jetzt auch so feinfühlig, wenn ein Brief mit dem bösen M-Wort ins Haus flattert. Ich sollte mich endlich rechtschutzversichern oder einen Anwalt heiraten. 😉

  2. REPLY:
    Ich hab mich bei Udo Vetter (lawblog.de) mal schlau gemacht. Abmahnungen werden von den Versicherungen seltenst übernommen!
    Dir bleibt nur die Heirat! 🙂

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