Grüne Soße

Seit viereinhalb Jahren wohne ich jetzt in Hessen und das so ziemlich erste, was ich hier lernte (mal abgesehen von „Aschebescher“) war, dass „Frankfurter Grüne Soße“ DAS Nationalgericht ist. Gegessen habe ich sie aber komischer weise nur einmal: In der Kantine der Dre*Ba, obwohl mir alle einheimischen Hessen sagten, ich solle es lassen. Der bessere Weg wäre sich einen hessischen Freund zu suchen, dessen Oma „Grüne Soße“ kochen zubereiten kann. Da wäre ich auf der sicheren Seite. Die würde dann nämlich auch schmecken. Ich habe es dann doch mit der Kantinenvariante probiert und war enttäuscht.

Seit gestern weiß ich aber, wie „Grüne Soße“ wirklich schmecken muss. Auf dem Straßenmarkt auf der Kaiserstraße habe ich mir gestern eine Portion gegönnt. Toll. Lecker. Könnte ich literweise in mich reinschaufeln. Schade, dass ich Ende nächsten Monats Hessen schon wieder verlasse. Aber die besten Dinge findet man ja immer erst zum Schluss heraus.

5 thoughts on “Grüne Soße

  1. Ich glaube, dass ist eher ein Frankfurter Nationalgericht, mir ist „Grüne Soße“ in Darmstadt nie vom Teller getropft oder großartig angeboten worden. Frankfurt war ja bis zu preußischen Eroberung 1866 freie Reichstadt, gehörte erst ab 1945 zu Hessen, weswegen sich erst langsam ein Zusammengehörigkeitsgefühl einstellte.

    Eigentlich kenne ich nur Apfelwein als hessisches Nationalgetränk. Und der hat Schwierigkeiten vom Umsatz her gegen die Biere zu bestehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit nehme ich die Datenschutzbedingungen dieses Blogs an.