Tagung Onlinekommunikation – Tag 2 in Berlin

Nach einer eher nicht so schönen Nacht – man wird ja nicht jünger – geht es weiter bei der #tok10.

Begrüßung mit einem Abstecher zum iPad und WoW. Und nun geht es zum ersten Vortrag:

9.20Uhr: Best Case – Strategie im Web 2.0 – von der Planung zur konsequenten Umsetzung mit Claudia Sommer

– Das Web2.0 besteht nicht aus Marketing, Werbung oder PR – Es geht um Menschen und es geht um Themen, die Menschen bewegen.

– Wenn ein Unternehmen im Web2.0 partizipieren will, reicht keine F*acebook-Fanpage. Vor allem muss das Ganze Unternehmen teilhaben und zusammenarbeiten. Das heißt: Kommunikation, Kundenservice, IT, etc.

– Vorher klären: Warum, was, wieviel, wie… [SWOT-Analyse]

– F*acebook und Twitter bringen Traffic auf die eigene Seite.

– Web2.0 sollte ein strategisches Mittel der Geschäftsfühung sein.

10.04Uhr: Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen für die PR? / Sachar Kriwoj

– Social Media kostet eher wenig Geld, aber viele Ressourcen. Das sollten die Geschäftsführer beachten.

– 7-11 Mio. F*acebook-Nutzer in Deutschland. Dieses Thema wird mich wohl nicht einfach so in Ruhe lassen, oder?

– Man muss den Kunden dort abholen, wo er steht – Heute sind das nun mal Social Networks.

– „Machen kann ganz schön nach hinten los gehen. Ja, Lassen aber auch.“

– Planung der Web2.0-Strategie wichtig!

– Wiederstand bei Kollegen: überzeugen, aber nicht aufzwängen [Schulungen, zeigen, dass das Netz gar nicht so böse ist]

Workshop I: Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media

– Schnellere Vernetzung, kaum/ keine Gatekeeper. Krisen gehen viel schneller um die Welt. Und vor allem muss man auch mitbekommen, wenn das Web2.0-brodelt.

– Man kann diffarmierende Inhalte aus dem Index von Google löschen lassen. Jetzt kommts natürlich drauf an, wie diffarmierend das sein muss.

– GoogleBomb: Website, die suchmaschinen-optimiert ist und immer weiter verlinkt wird. Böse für das betreffende Unternehmen.

– Mitarbeiter sind auch im Krisenfall Multiplikatoren, besonders wenn sie als Mitarbeiter erkennbar sind.

– Mitarbeiter müssen sensibilisiert werden, dass nicht immer gleich selbst auf Kritik reagiert werden muss. Kommunikationsabteilung sollte aber den Hinweis bekommen.

– kontinuierliches Monitoring ist das A&O

– Fazit aus sämtlichen Vorträgen: Round-Table von allen relevanten Abteilungen ist notwendig. Der Weg geht zur integrierten Kommunikation.

– Social Media verstärkt die Persönlichkeit des Unternehmens.

– Die Unternehmenswebsite sollte nicht in den Händen von Marketing liegen. Stimme vollkommen zu.

– Timo Lommatzsch gibt gute Tipps fürs Aufspüren von (potenziellen) Krisen. Das hilft echt. / Google Insights zum Beispiel.

– Oh man, jetzt gehts um SEO. Wie ich es liebe. Und jetzt gibt es auch: SMO – Social Media Opitmierung.

– Nach der Krise aufräumen: Offene Fragen in Foren? Ist irgendwo noch ungeklärte Presse? – dabei nur relevante Sachen

– Traffic auf der eigenen Homepage auswerten, welche Suchanfragen leiten Leute auf die eigene HP?

– Wenn Krise, dann gleich reagieren. Und wenn es nur ein „Wir wissen es und kümmern uns!“

– Kritische Beitrage: Recherche! Sachlich argumentieren.

Und nu: Essen.

14.09Uhr: Workshop Webmonitoring / Karsten Kamminer

Wer ist eigentlich der Internetnutzer? -> AGOF-Studie (Veröffentlichung quartalsweise)

– Synonyme können die Suche eingrenzen.

– Suchanfragen für Google: Schon in der Betreffzeile sagen, wo es suchen soll. (Bsp. XXX inurl:forum OR inurl:board OR …) / boardreader.com

– Nicht einfach lossuchen: Immer schön eine Mind-Map machen!

– Es geht um Suchterme, aber die hatten wir ja schon im Studium. Damals.

– Messen und Bewerten: Relevanzprüfung [Autor etc.] / coolwhois.com

16.20Uhr: Nun noch etwas rechtliches

– Die Folien gehen leider gar nicht – zu voll, unübersichtlich.

– Oh man, Medienrecht. Ich dachte, dass hab ich hinter mir… Böse Gedanken an das 1. Semester.

– Merke: Als Anwalt kann man auch andere Rechtsvertreter beleidigen. 😉

– Bei Rechtsverletzung muss Google die Sachen aus dem Index nehmen – leider machen die das oft nur mit richterlicher Verfügung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit nehme ich die Datenschutzbedingungen dieses Blogs an.