Zu Besuch

In der vergangenen Woche hatte ich ja Besuch von der Lieblingsschwester K. und dem Lieblingsneffen P. Während ich mich jedoch auf der Arbeit rumdrücken musste, durfte die besagte Familie in meiner Wohnung verweilen und – das bekam ich direkt am ersten Abend bei meiner Rückkehr zu spüren – meine Bude auf den Kopf stellen. Nicht nur, dass meine Schwester alle Klamotten – egal ob dreckig oder nur „rumliegend“ – die sie in die Finger bekam, in die Waschmaschine steckte. Nein, jetzt wurden auch noch meine Schubladen umsortiert, Handtücher neu gefaltet (weil ihre Art „viel effektiver“ ist), die Badutensilien neu geordnet und – das bemerkte ich dann heute – auch noch der Stecker meines CD-Players gezogen, sodass ich die Uhr erstmal neu stellen musste. Und ja, eigentlich ist es toll, wenn „die Heinzelmännchen“ die Wohnung aufräumen, während man selbst am Schreibtisch hockt. Aber mal ehrlich – kann ich meinen Haushalt nicht allein recht gut führen? Räume ich sämtliche Klamotten von A nach B, wenn ich bei ihr bin?

Und während ich mich wieder abrege – meinen Unmut darüber hat sie schon abbekommen – begebe ich mich auf die Suche, was denn noch alles anders ist, in meinen vier Wänden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Hiermit nehme ich die Datenschutzbedingungen dieses Blogs an.