This is it – 2010

Es bleiben ja nicht mehr viele Stunden ├╝brig, von diesem Jahr. Deshalb werde ich mal schnell einen Blick zur├╝ck werfen…

Januar

Abteilungswechsel. Endlich wieder mit Lieblingskollegin K. zusammen arbeiten. Aufgaben sind teilweise neu, habe nur sechs Wochen um alles zu begreifen. Wird schon, sagt sie. Denkst du, denke ich.

Februar

Die Zeit rennt, K. ├╝bergibt mir das Projekt und „verschwindet“. Der Babyneffe vom Hauptfreund schl├╝pft. Eine Menge Babycontent – es soll noch mehr werden.

M├Ąrz

Tagung Online-Kommunikation in Berlin mit netten – und teils aufschlussreichen – Gespr├Ąchen. Merke, dass ich schon ziemlich 2.0 bin.

April

Noch mehr Babycontent, aber s├╝├č isser. ­čśë Projekt fordert mich heraus. Ich zweifle an mir, sollte es aber lassen. So bin ich aber.

Mai

Taufe des Babyneffen, Besuch bei der Lieblingsfreundin in Hessen. Herzmenschen sind irgendwie immer nah, auch wenn die Postleitzahlen weit auseinander liegen. Hessen fehlt mir: Aber ist es das Leben? Die Freunde? Die Aufgaben? Geburtstag mit dem Hauptfreund: Fr├╝hst├╝ck beim Schwesterherz, Kaffee und Kuchen mit Lieblingskollegin K., ruhiger Abend. So l├Ąsst es sich 26 werden.

Juni

Merke immer mehr, dass ich Urlaub brauche. Geht aber nicht. Aber es wird warm und Hannover zeigt seine sch├Ânen Flecken.

Juli

Drei Tage frei – rumliegen am See mit dem Lieblingsneffen und dem Schwesterherz. Nervigen Freund vom Lieblingsneffen ertragen. Es ist warm und ich sammel Kraft f├╝r die letzten Wochen bis Amrum. Besuch bei der „alten“ Schulfreundin und Begutachtung ihres neuen Nachwuchses. Nette Gespr├Ąche mit H. auf der R├╝ckfahrt ├╝ber Lebenswege, W├╝nsche und das „gro├če Ganze“.

August

Familientreffen. Der Hauptfreund beweist sich als Kinderg├Ąrtner. Viel Wein, ein paar Tr├Ąnen und die Erkenntnis, dass sie sich niemals ├Ąndern wird. Das Leben ist kein Ponyhof. Lieblingsnichte verk├╝ndet, dass auch sie ein Baby nachschieben wird. Die Familie vergr├Â├čert sich. Zu viel Babycontent, aber das sagte ich ja bereits.

September

Amrum. Toller Urlaub. Zwei Wochen Nordsee, der Hauptfreund und ich. Ausruhen, viel frische Luft und die Erkenntnis, dass Priorit├Ąten ├╝berdacht werden m├╝ssen. Ein vielversprechender Termin, der leider zu keinem Ergebnis f├╝hrt.

Oktober

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Nebenbei Familienurlaub und der zweite Besuch im „Phaeno“.

November

Ich entdecke das Zugfahren wieder f├╝r mich und pendle des ├ľfteren zum Hauptfreund. Unterwegs sein gibt mir ja immer ein wenig das Gef├╝hl, unabh├Ąngig zu sein. Ein niederschmetterndes Gespr├Ąch stellt f├╝r einen Abend alles in Frage. Wo soll das alles enden?

Dezember

Unterwegs in vollen Z├╝gen. Keine Ruhe, hin und her. Am Ende ein erholsamer Urlaub mit der einen oder anderen Flasche Wein. Und das Gef├╝hl zu wissen, wohin man geh├Ârt.

Fazit: 2010 war okay – nicht der Burner, aber auch nicht der Super-Gau. Und das ist doch schon mal mehr, als ich erwarten konnte.

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