Bücher 2011 – Teil IV

Als letztes Buch habe ich „Juliet, naked“ von Nick Hornby gelesen. Nachdem ich ja – wie bereits berichtet – verzweifelt nach einem weiteren Buch gesucht hatte, war dieses das zweite, dass mit Kollegin A. ans Herz legte.

Worum geht es?

Tucker Crowe ist ein Musiker, der in den 80igern seine Glanzzeit hatte. Hatte, denn irgendwann auf dem Höhepunkt seiner Karriere verschwindet Tucker von der Bildfläche. „Juliet“, das Album mit dem er kurz vor seinem Verschwinden gerade auf Tour war, wird damit zum „Heiligen Gral“ für alle Crowologen. Im Netz finden sich nämlich sämtliche Crowe-Fans zusammen und fachsimpeln auf einer Website über Tuckers Verschwinden, sein derzeitiges Leben und nehmen jeden – also jeden – Song von ihm auseinander.

Duncan lebt mit seiner langjährigen Freundin Annie in einem kleinen englischen Kaff. Als Annie die Rezension des plötzlich erscheinenden, neuen Tucker-Albums „Juliet, naked“ auf Duncans Website – DIE Website – stellt, denkt sie sich noch nicht viel dabei. Natürlich belastet es die Beziehung schwer, denn Duncan – als echter Crowe-Fan – LIEBT das Album. Annie hingegen betrachtet es mit etwas mehr Abstand. Als sich dann aber ausgerechnet Tucker bei ihr meldet, gerät ihre Welt aus den Fugen.

Persönliches Fazit.

„Juliet, naked“ ist nicht das einzige Buch, dass ich bereits von Hornby gelesen haben. „High Fidelty“ und „A long way down“ (zudem ich einmal das schrieb) gehören auch dazu. Und deshalb muss ich auch sagen, dass es ein gutes Buch ist. Aber eben auch nicht mehr. Die Geschichte ist ca. 3/4 des Buches interessant und animiert zum Weiterlesen. Gegen Ende wird es jedoch etwas langatmig und dann sehr vorhersehbar. So einen richtigen Abschluss gibt es nicht – zumindest nicht offensichtlich – und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich das Buch eher „unbefriedigt“ zur Seite legte. Das Buch ist gut, wirklich gut, aber mein absolutes Highlight von Hornby bleibt weiterhin „A long way down„.

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