Blog dein Wissen! Woche #3: Schlafrituale

Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:

Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?

Und schon ist Woche drei angebrochen und das dritte Thema steht vor der Tür. Heute geht es also um die Rituale, die den kleinen Prinz ins Land der Träume begleiten.

Nachdem der Prinz aus dem Krankenhaus zu uns nach Hause kam, lag er den ganzen Tag in unserem Arm und schlief. Wenn wir dann abends ins Bett gingen, nahmen wir den Kleinen einfach mit. Irgendwann waren wir aber der Meinung – und nach den ersten Berichten, die ich zu dem Thema so gelesen habe, geht das wohl vielen so – dass der Prinz nicht mehr wirklich ruhig schlafen kann, während wir fernsehen oder so. Nach ca. 1,5 Monaten fingen wir also an, den Prinz gegen 18.30Uhr bis 19Uhr ins Bett zu bringen. Das machen wir auch heute noch so, auch wenn die Zeit mit immer mehr Wachphasen eher einen Tick nach vorn gerutscht ist.

Gegen halb sechs wird der Prinz langsam müde. Dann reibt er sich die Augen, gähnt genüsslich und wird laaangsam quengelig.Dann machen wir nichts aufregendes mehr. Kuscheln ein bisschen, ich streichle den Bauch, küssen die Füße. Meistens kommt nun auch der Hunger, also wird der Prinz noch gestillt. Dann gehen wir irgendwann ins Schlafzimmer und ziehen dem Prinz seinen Schlafanzug an und machen eine neue Windel. Vorher wird natürlich immer noch viel gestreichelt und geküsst. 😉 Dann kommt noch der Schlafsack und wir schließen gemeinsam das Rollo. Wenn es dann schön dunkel im Zimmer ist, gehen wir zum Bettchen des Prinzen und ich lege ihn hin. An guten Tagen lacht er mich dann freundlich und guckt mich mit großen Augen an. Dann singe ich „Ich war noch niemals in New York“, „Du trägst keine Liebe in dir“ oder auch mal „Über den Wolken“, wärend ich dem Prinz über den Kopf streichle. Dabei beruhigt er sich meist. Wenn die Augenlieder dann gaaanz schwer werden und das Köpfchen wild von rechts nach links geschmissen wird, küsse ich den Babyschatz auf die Stirn und wünsche ihm eine gute Nacht. Mit den Worten „Träum‘ schön. Mama liebt dich sehr.“ verlasse ich dann ganz leise das Schlafzimmer und der Prinz schlummert weg. Seinen Nucki will er, seitdem das aktuelle Update geladen wird, komischerweise gar nicht mehr.

An schlechten Tagen, also an denen er übermüdet ist oder schiebt, geht das ganze nicht so lockerflockig von der Hand. Da schreit der Prinz gern mal aus Leibeskräften, wenn man ihn in sein Bettchen legt. Dann versuche ich es immer noch mit singen, streicheln, etc. Aber meist endet es immer, mit herumtragen, schuckeln und ganz fest an meinen Körper pressen. Dann schläft der Prinz aber auch und lässt sich in sein Bettchen legen.

Die erste Schlafphase bis zum nächsten Hunger dauert dann übrigens – anders als am Tag – vier Stunden. Danach wird im bewährten 3-Stunden-Rythmus weitergestillt. 😉

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