22+1: Kleiner Zwischenstand

Es wird Zeit. Zeit, sich mal hinzusetzen und auf das Baby zu konzentrieren, welches gerade noch ausgebrütet wird. Der Prinz, der Umzug (dazu muss ich auch noch unbedingt was schreiben!) und der Alltag lassen es oft nicht zu, dass ich mir über diese zweite Schwangerschaft wirklich bewusst bin.

22+1, wir nähern uns also mit großen Schritten dem „magischen Datum“. Dem Tag, an dem ich beim Prinz den vorzeitigen Blasensprung hatte und in der Klinik lag. Die Angst, dass das alles nochmal passieren kann, ist sehr präsent. Das Problem: Beim letzten Mal ging es mir gut. Bis zur letzten Sekunde hatte ich eine Schwangerschaft, wie man sie sich wünscht: Kaum Übelkeit, kein Sodbrennen, keine Wehwehchen, nix. Es kam überraschend, ohne Vorankündigung, einfach so. Und genau das ist die Krux. Ich versuche es wegzuschieben, aber je näher das Datum kommt, je häufiger kommen die Flashbacks.

Dennoch ist diese Schwangerschaft so ganz anders. Mir war übel (was jetzt natürlich überwunden ist), ich habe Fast-Food-Gelüste, ich habe eine Symphyse. Immer wieder laß ich in meiner Timeline von dieser ominösen Symphysengeschichte und fragte mich immer, was das denn sein sollte. Nun weiß ich es. Die Schmerzen in Steiß und Ischias sind weitestgehenst gewichen, nun habe ich diese Symphysensache. Nicht schlimm, aber auch nicht schön. Abends, wenn ich viel gelaufen bin und den Prinz viel getragen habe, kann ich kaum das Bein heben, um meine Hose auszuziehen. Feels like 80 Jahre alt. Wieder was dazu gelernt.

Dennoch wird das hier kein Jammer-Post. Ich nehme das alles sehr gern und ohne Murren hin (vorallem schreibe ich das auf, um mich später zu erinnern), solange alles gut wird. Ehrlich. Das ist nichts gegen das, was sein könnte.

2 thoughts on “22+1: Kleiner Zwischenstand

  1. Ich glaube ganz fest daran dass du dieses Mal viel länger schwanger sein darfst!
    Und Symphysenschmerzen sind richtig schlimm. Das Gute: geht wieder weg.

  2. Das mit dem Flashback kenne ich nur zu gut. Ich habe mir dann immer gesagt, wie weit ich es diesmal schon geschafft habe und wie weit wir es noch schaffen werden.. und Du hast ja gesehen. Alles ist gut gegangen.

    Mit den Symphysenschmerzen kämpfe ich v.a. jetzt hinterher. Auch die Nachwehen waren schlimmer. Bes. die „Reste“ von der PDA haben mir zu schaffen gemacht.

    Ach ja, und Du weisst… Jungs geben die Schönheit, Mädchen nehmen die Schönheit 😉 Passt also zum diesmaligen Verlauf, wenn Du von Übelkeit schilderst 🙂

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