Schildkrötensuppe, echte

Der Hauptfreund ist ja ein begnadeter Hobbykoch. Das heißt, er kocht gern und er kocht zudem auch noch gut! So kommt es, dass mit ihm auch das eine oder andere Kochbuch bei mir einzogen. Nicht nur diese neu-modischen von Jamie Oliver, sondern auch ganz traditionelle, in den gute alte Hausmannskost erklärt wird.

Eines von diesen fiel mir letztens in die Hände und als ich so durch das Register stöberte, entdeckte ich irgendwann „Schildkrötensuppe, echte“. Natürlich war meine Neugier geweckt: Wird hier wirklich erklärt, dass man sich in der Zoohandlung eine Schildkröte kaufen soll und wie man diese anschließend zu einer Suppe zubereitet. Mit einer Mischung aus Interesse und – sagen wir – Ekel, schlug ich die betreffende Seite auf. Was mich da erwartete, überraschte mich durchaus. Das Rezept geht ungefähr so:

Schildkrötensuppe, echte

Man öffne eine Dose echte Schildkrötensuppe, gieße den Inhalt in einen Topf und erwärme das Ganze auf dem Herd.

Aha. So ist das also. Hätte ich jetzt fast nicht hinbekommen.

Heute Nacht wollte ich im Traum auch echte Schildkrötensuppe für den Hauptfreund kochen. Und weil der Hauptfreund jede Art von Tüten- oder Dosensuppe hasst, wollte ich es richtig machen. Ich entschied mich also, seine (Wasser-) Schildkröte zu kochen. Und schon als ich sie im Traum mit kochendem Wasser übergoss, wusste ich, dass er das gar nicht witzig finden wird. Zu einem bösen Streit kam dann aber nicht mehr – da entschied sich der Prinz zum Glück, dass wir jetzt aufstehen möchten. Wtf?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit nehme ich die Datenschutzbedingungen dieses Blogs an.