Neues von der AOK #fail

Meine Follower auf Twitter haben es sicher mitbekommen: Am Wochenende erhielt ich die Ablehnung meines Widerspruchs bzgl. der Fahrkostenrückerstattung, damit der Prinz während der zehn Wochen MHH seine Nahrung erhielt. Konnte ich mir schon denken, dass sowas kommt. Drauf geschissen.

Was mich viel wütender macht: Der Brief ist voller kleiner Fehler, die mir das Gefühl geben, dass sich der Fall nicht zwei Minuten *gründlich* angesehen wurde. Im ersten Brief enthält der prinz’sche Vorname ein „H“, welches da nicht reingehört. Jetzt schreiben sie den Namen zwar richtig, bauen aber einen nicht vorhandenen Bindestrich ein. Dann reden sie von der Strecke „Isernhagen-Hannover“ (Und schreiben in der Adresse, dass wir da wohnen würden. Nein, liebe AOK, das sind zwei völlig unterschiedliche Gemeinden. Man wohnt ja auch nicht in Berlin-Potsdam, oder?!), für die wir das Geld beantragt hatten. Haben wir nicht, weil wir damals noch in Hannover wohnten.

Das – und die Gewissheit, dass andere Krankenkassen bei dem Thema sehr unbürokratisch und entgegenkommend sind, macht mich wütend. Ich finde es unfair und ätzend, dass das ganze Krankenkassensystem im Bezug auf die Erstattungen so intransparent ist. Wenn alle schon das gleiche zahlen, sollte man entweder überall das gleiche bekommen – oder wenigstens eine Übersicht erhalten, wer wie wo was zahlt. Meine Meinung. Ich zieh jetzt mal meine Konsequenzen aus der Geschichte.

2 thoughts on “Neues von der AOK #fail

  1. Blöderweise bin ich bei der AOK Sachsen-Anhalt, weil ich ursprünglich aus Sachsen-Ahnhalt komme. Dafür jetzt aber mindestens nach MD fahren? Nee, dafür reichen die erstatteten 38,90 Euro nicht. 😉

    Ich überlege aber, ob ich meiner Kündigung ein Schreiben beilege. Aber wahrscheinlich würden sie’s nicht mal lesen.

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