Das Thema Beikost

Irgendwann in der letzten Woche fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Osterkind ist ja jetzt schon vier Monate alt! Das heißt, jetzt wird auch das Thema Beikost wieder aufgewärmt [what a Wortwitz *haha*] und diskutiert. Das hat mich ehrlich gesagt ganz schön überrascht. Zum einen, weil ich noch lange nicht ans Abstillen – oder überhaupt ans weniger Stillen denke. Zum anderen, weil auch das Osterkind noch nicht nach meinem Essen grapscht. Sie sitzt zwar beim Essen auf meinem Schoß und fuchtelt mit den Händen, aber kontrolliert nach etwas greifen oder es sich zu ergattern und in den Mund zu stecken, nein soweit sind wir noch nicht. (Ja wir, denn auch ich kann mein Baby noch nicht ‚gehen‘ lassen. 😉

Beim Prinz war das anders. Immer und immer wieder fragten die Ärzte, ob ich denn schon zufüttern würde. Da war der Prinz korrigiert knapp vier Monate alt. Sie betonten, dass Frühchen oft unter Eisenmangel leiden würden und die Muttermilch das eben nicht abdecken könnte. Also entschieden wir uns, auch ein bisschen gegen mein Bauchgefühl, mit dem Zufüttern anzufangen, als der Prinz korrigiert vier Monate alt war. Er machte das prima. Essen war bei ihm von Anfang an kein Problem. Aufgrund dessen denke ich, dass es auch nicht falsch war mit Brei anzufangen. Aber es ging eben doch ein kleines bisschen gegen mein Bauchgefühl.

Beim Osterkind werden wir diesmal die blw-Methode versuchen. Schon der Prinz war von Fingerfood begeistert und mampfte schnell gedünstetes Gemüse und später dann Brot etc. Von blw, also „baby led weaning“ hatte ich beim Prinz noch nichts gehört, deshalb kam es vor einem Jahr für uns noch nicht in Betracht. Aber je mehr ich im vergangenen Jahr darüber gehört und gelesen habe, je überzeugter wurde ich. Und beim Osterkind werden wir das jetzt mal probieren. Wenn sie soweit ist. In zwei bis zwölf Monaten. 😉

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