Tagebuchbloggen. 5. September 2013

Frau Brüllen rief schon vor vielen Monden zum Tagebuchbloggen am 5. eines Monats auf und weil mich heute Frau Mümmel erinnerte, mache ich heute mal mit.

5.28Uhr
Ich werde wach als ich rieche, dass sich die Windel des Osterkindes geruchsintensiv gefüllt hat. Die gluckst und gurrt und ich weiß, dass es bald in schreien ob der vollen Windel übergehen wird. Da ich gesundheitstechnisch noch ganz schön angeschlagen bin (in den letzten zwei Tagen hatte ich grippeähnliche Symptome, aber Mamas werden ja nicht krank) bitte ich den Hauptfreund, er möge die Windel wechseln. Er steht auf und zack sitzt auch der Prinz im Bett und weint seinem Papa nach. Ich kann ihn nicht trösten, also sind wir dann mal alle wach. Wir kuscheln uns zwar noch mal in die Federn, aber um 6 klingelt eh der Wecker also ist Schlafen eh keine Alternative mehr.

6.15Uhr
Wir sitzen alle am Frühstückstisch. Ich fülle die prinz’sche Brotdose, damit er in der Krippe sein zweites Frühstück einnehmen kann. Der Hauptfreund liest dem Prinz jeden Wunsch von den Augen und schmiert ihm Butter- und Honigtoasts.

kurz vor 7Uhr
Der Hauptfreund verlässt das Haus um zur Arbeit zu fahren. Das Osterkind ist schon wieder müde, weshalb ich sie in der Nonomo einschuckle und mich dann dem Zähneputzen/ Anziehen/ Waschen des Prinzen zu widmen. Nebenbei mache auch ich mich fertig. Kurz vor 8 kommt der obligatorische Anruf meiner Mutter, den ich aber leider nicht entgegen nehmen kann, weil ich gerade dabei bin das Osterkind ausgeh fertig zu machen.

8Uhr
Wir verlassen das Haus und gehen in den Keller. Dort setze ich das Osterkind schon mal in den Chariot und bringe dann Fahrrad, Anhänger, den Prinz und und und vor die Haustür. Nachdem ich alles verstaut und angehängt habe, kann es losgehen. Wir radeln in die Krippe.

kurz vor 9Uhr
Das Osterkind ist natürlich auf den letzten drei Metern vorm A*ldi/ E*rnstings Family eingeschlafen, weshalb ich den Chariot mit in die Läden nehme. Bei Family kaufen wir eine Winterjacke für den Prinz, bei A*ldi das normale Schnickeldi. Leider mache ich den Fehler und stelle mich an der Kasse an, an der der Gang breiter und für mich komfortabler ist. An dieser Kasse sitzt aber eine neue Kassierin, die gerade erst eingearbeitet wird. Und das in Zeitlupe. Und dann bezahlt der Opa vor mir seine Rechnung auch noch in – gefühlten – Centstücken.
Das Osterkind findet die Warterei nicht so lustig und macht mächtig Stress. Ich überrede sie, sich wieder in den Chariot setzen zu lassen um dann blitzschnell nach Hause zu radeln. Wir schaffen es nur auf die Parkbank kurz hinterm H*ornach. Da sitze ich dann und stille.

9.48Uhr
Wir haben es endlich bis nach Hause geschafft. Das Rad und der Anhänger sind wieder im Keller, die Einkäufe in der Wohnung. Madame ist quietschvergnügt und freut sich ihres Lebens. Sie strahlt mich an, wirft die Beine in die Luft und gluckst die ganze Zeit. Ich möchte sie fressen. Auf der Stelle.

irgendwas gegen 10.30Uhr
Das Osterkind wird hungrig und müde, als legen wir uns ins Schlafzimmer und ich stille sie in den Schlaf. Eigentlich will ich auch schlafen, aber das klappt irgendwie nicht. Wär ja auch zu schön. Da ich schon den ganzen Morgen „Kreislauf“ hab, täten mir ein paar Minuten im Traumland vielleicht ganz gut. Klappt aber nicht. Okay. Ich lese nebenbei meine Twittertimeline und gucke YouTube-Videos. Danach höre ich noch Podcasts. Immer ganz eng an mein Töchterchen gekuschelt.

12.30Uhr
Da das mit dem Schlafen nicht klappt, stehe ich auf und will mir was zu essen kochen. Dabei fällt mir ein, dass ich ja auch die Wäsche aus der Maschine noch aufhängen muss. Also mache ich das, während die Kartoffeln kochen. Pünktlich wenn mein Mittagessen fertig ist wird natürlich auch das Osterkind wach. Wie immer. Sie hat da einen siebten Sinn für. Wir essen also zusammen und verziehen uns aufs Sofa.

14.30Uhr
Das Osterkind wird wieder müde und so sattele ich wieder das Fahrrad und wir fahren zur Krippe um den Prinz abzuholen. Sie schläft natürlich kurz vor der Krippe ein, sodass ich den Anhänger in den Vorraum der Kita schiebe und den Prinz allein im Gruppenraum überrasche.

15.30Uhr
Wir sind zu Hause angekommen und trinken erstmal mindestens 2l Wasser. Puh ist das heiß da draußen! Dann essen der Prinz und ich noch ein paar Kekse und rufen bei meinem Bruder an. Leider verstehe ich nur die Hälfte von dem, was er sagt, weil entweder der Prinz oder das Osterkind oder beide laut werden. Wir verabschieden uns sehr aprupt und verlassen gegen 16.30Uhr das Haus.

16.30Uhr
Vor der Tür treffen wir den Hauptfreund, der gleich mitkommt. Der Prinz dreht eine Runde mit seinem heißgeliebten Wutsch und wir landen – wie immer in den letzten Tagen – an der Baustelle. Gegenüber unseres Wohngebiets wird ein neues gebaut und derzeit sind die Bagger und Radlader und Planierraupen etc in vollem Gange. Besser als Kino! Yeah.

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17.15Uhr
Wir betreten die Wohnung mit einem sehr müden Prinz, sodass wir auch gleich den Tisch decken und Abendbrot essen. Gegen 18Uhr ist auch das Osterkind müde, also gehe ich mit ihr schon mal ins Schlafzimmer. Unterdessen gehen Papa und Prinz ins Bad, putzen Zähne, ziehen den Schlafi an. Halb sieben betreten sie das Schlafzimmer, worauf sich der Prinz sogleich hinlegt und einschläft. Einfach so. Zack. Weg.

Das Osterkind hält nicht mehr viel von Schlafen und gluckst und gurrt. Sie strahlt uns an und lacht. Der Hauptfreund und ich beschließen also, sie wieder mit ins Wohnzimmer zu nehmen. Er bekuschelt und unterhält sie auf dem Sofa, ich wasche unterdessen ab. Kaum ist der Abwasch geschafft, möchte das Meedchen dann doch lieber schlafen. Also bringe ich sie schnell ins Bett. Feierabend. (Abgesehen von den zwei Stillstopps bisher.)

[Und weil wir jetzt schon mal bei Fünfen sind: Das Osterkind ist heute genau 5 Monate und 5 Tage alt.]

3 thoughts on “Tagebuchbloggen. 5. September 2013

  1. Wie schön, dass es doch oft soviele ähnliche Abläufe in Familien gibt. Besonders das Szenario mit dem Mittagsschlaf hat mich beruhigt, ist bei uns oft genauso 🙂 unsere jüngste ist an einem 5. geboren und jetzt fast ein halbes Jahr alt.

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