Der Öffi-freie Mittwoch

Morgen streiken hier die Öffis, das heißt es fahren den ganzen Tag keine Stadtbahnen und keine Busse. Das ist auch der Grund, warum die Kinder und ich unseren Kurzurlaub bei meiner Schwester umdisponieren (verkürzen) mussten, denn ohne die Straßenbahn kommt der Hauptfreund schlecht zur Arbeit. Deshalb kamen wir heute mit dem Auto aus dem Kurzbesuch zurück, sitzen morgen hier und entfernen uns nur fußläufig von unserer Wohnung, während sich der Haupfreund mit dem Auto in die Innenstadt quälen muss.

Ich muss sagen, so ganz kann ich mir die Innenstadt ja nicht ohne Busse und Bahnen vorstellen. Irgendwie gehören sie zum Stadtbild dazu. An das Chaos, was morgen auf den Straßen herrschen wird, will ich gar nicht erst denken… Ich beneide den Hauptfreund jedenfalls nicht darum, dass er da morgen durch muss. Und mir fällt auf, wie sehr sich die Busse und Bahnen schon in unseren Alltag integriert haben. Für uns war es wirklich ein umplanen, weil wir das Auto eben so selten brauchen, dass es auch nicht schlimm ist, wenn einer von uns beiden damit mal für drei Tage weg fährt. Aber morgen ist das eben anders und auch ich werde mich wahrscheinlich den ganzen Tag daran erinnern müssen, dass wir nicht schnell mit der Bahn oder dem Bus unsere Erledigungen machen können. Arg komisches Gefühl, das kann ich euch sagen. Ich bin gespannt, was der Hauptfreund morgen so berichten wird und wie fluchend er nach Hause kommt. Vielleicht sollte ich mein altes Diktiergerät ins Auto legen? Da lern ich bestimmt noch ganz neue Schimpfwörter vom Mann!

Morgen zur besten Pendelzeit auf der Podbi – das wird kein Spaß. Kannste glauben.

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