Vom Suchen und Finden

In den letzten Wochen dachten wir immer mehr auf einem neuen Auto herum. So langsam wird der 3-türige-Polo doch etwas klein und spätestens, wenn das Osterkind aus der Babyschale raus und in den Reboarder rein muss, haben wir ein Problem. Noch einen Reboarder bekommen wir nämlich nicht rein in unser Autochen. Also theoretisch schon, aber dann hat a) der Fahrer keine sonderlich bequeme Sitzhaltung mehr und b) schaffen wir es dann höchstwahrscheinlich nicht die Kinder in ihre Sitze und setzen  und fachgerecht anzuschnallen. Da fehlen dann eben doch die beiden hinteren Türen. Wir gewöhnten uns also langsam an den Gedanken, dass wir in Naher Zukunft eine nicht allzu kleine Stange Geld in ein neues Gefährt investieren müssten, auch wenn wir das eigentlich nur ungern wollen.

Denn eigentlich fahren wir gar nicht so viel Auto. Der Hauptfreund fuhr mit der Straßenbahn zur Arbeit, ich brachte den Prinz mit der Straßenbahn und den Rest zu Fuß in die Krippe. Jetzt ist es anders herum. Die Einkäufe erledigen wir mit dem Buggy auf dem Rückweg von der Krippe oder am Wochenende, auch mit Bus und Bahn. Wir nutzen das Auto nur, wenn es „mal schnell gehen muss“ oder wir unsere Familien besuchen, denn die wohnen leider an Orten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind. Zumal wir ja nun auch die Kindersitze mitschleppen müssten und das doch arg umständlich ist. Das Auto ist also für uns wirklich ein „Luxus“, den wir uns nicht mal täglich gönnen (müssen), der uns aber ungemein beruhigt eben weil wir ihn haben.

Und deshalb zog der Hauptfreund gestern los und kaufte uns einen Skoda Roomster. In sieben Wochen müssen wir also die Kinder, wenn wir mal fahren, nicht mehr auf die Rückbank quetschen. Dann kann das Osterkind auch wieder bequem in einem größeren Kindersitz sitzen und muss sich nicht mehr in die Babyschale zwängen. Für die in zwei Wochen geplante Fahrt ins hessische Outback haben wir sogar einen Deal mit dem Autohaus machen können: Wir bekommen nochmal den Probe-Roomster (den wir schon übers Osterwochenende testen durften). So können wir in den nächsten Tagen losziehen und noch einmal eine Stange Geld für den zweiten Reboarder ausgeben. Aber was macht man nicht alles für die Sicherheit und ein kleines bisschen Luxus…

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