30.

Noch 13 Tage. Dann bin ich 30. 30 – das ist doch der Geburtstag vor dem man immer so viel „Respekt“ hat? Den man als Teenager in weiter Ferne sieht und meint, dann sei man „richtig alt“, oder? Und nun bin ich selbst (fast) 30. Krass. Ging jetzt doch irgendwie schneller als ich dachte.

Vor sechs Jahren saß ich um diese Zeit gerade vor meinem Laptop und schrieb an meiner Diplomarbeit. Ich kannte den Hauptfreund noch nicht. Mein Leben lag zwischen Angst und Spannung, was die Zukunft für mich bringen soll. Ich wusste nicht, wohin es mich treiben wird. Wer mich begleitet.

Und nun sitze ich hier. Der Hauptfreund pennt beim Prinz im Zimmer. Das Osterkind liegt in meinem Bett und träumt. Ich bin da, wo ich mich vor sechs Jahren hinwünschte. Nicht unbedingt geografisch. Aber vom Gefühl her. Ich fühle mich nicht (richtig) alt. Ich denke, dass ich einige Dinge auf meiner Liste als „erledigt“ kennzeichnen kann. Ich bin glücklich. Und so werde ich gerne 30. Denn mal ehrlich – im Grunde ist es doch nur eine Zahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Hiermit nehme ich die Datenschutzbedingungen dieses Blogs an.