Die Maschinen müssen draußen bleiben.

Seit einigen Tagen ist es ein wahrer Kampf den Prinz ins Bett zu bewegen. Obwohl er todmüde ist und scheinbar schon im Stehen einschläft, schreit und kreischt wer, wenn wir ihn ins Bett bringen wollen. Dann erzählt er uns, er wolle noch mit seinen Autos spielen und er wäre noch gar nicht müde. Anfang der Woche schob ich es auf die „fremde“ Umgebung, schließlich verbrachten wir zwei Nächte bei meiner Schwester. Aber es war auch schon davor und eben auch danach noch so.

Heute vertraute sich der Prinz dann dem Hauptfreund an. Er wolle nicht schlafen, weil er dann wieder von den Maschinen träumt. Von den Maschinen, die alles kaputt machen. Draußen und drinnen. Und wenn er davon träumt, dann kommen die auch wirklich. Hmpf. Was soll man da machen? Ich bot ihm an, dass er uns sofort holen soll, wenn er wieder davon träumt. Erklärte ihm, dass man nicht jede Nacht den gleichen Traum hat. Aber das alles schien ihm nicht zu helfen.

Und dann erinnerte ich mich an die fünfte Folge des Podcasts von Buntraum. Darin ging es um „Kinderängste“ und genau diese Sachen, die uns jetzt der Prinz erklärte. Und da kam mir die Idee: Wir hängen ein Verbotsschild an die Kinderzimmertür! Der Prinz und ich gingen ins Wohnzimmer, suchten ein Blatt Papier und einen Stift und los ging es. Ich fragte, was ich malen sollte und wie die Maschinen denn aussehen. Am Ende malte ich ein großes X über die Maschinen. Ein Verbotsschild. So können sie nicht ins Kinderzimmer und damit nicht in seine Träume.

  
Dann klebten wir das Verbotsschild an die Tür, kuschelten uns ins Bett und binnen weniger Minuten war der Prinz eingeschlafen. Vorher klärten wir noch, wer denn noch alles ins Zimmer darf. Mama, Papa, das Osterkind, sein Affe und Onkel C. sind ok. Die Maschinen aber nicht. So einfach kann es manchmal sein.

Träum schön, mein Baby!

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