Geburtstagsreise nach Billund

[Ich wurde f├╝r diesen Beitrag nicht bezahlt oder habe sonstige Verg├╝nstigungen etc. erhalten. Dies ist ein Erlebnisbericht von vier L*egofans, die auszogen, Billund zu erkunden.]

Gestern hatten der Mann und ich Geburtstag – und weil er einen runden (also einen, der eine neue Zahl vorn und eine Null dahinter macht), stand eine ganz besondere Reise an. Sein Geschenk war n├â┬Ąmlich, dass wir alle nach Billund ins L*ego House fuhren.

Okay, die Anreise war ├Ątzend. Wir brauchten allein vier Stunden, um aus Deutschland raus zu kommen. Die A7 ist Richtung Norden im Moment scheinbar eine einzige Baustelle. Daher haben wir unseren Geburtstag quasi im Auto verbracht. Aber egal, denn was uns erwartete, entsch├Ądigte f├╝r alles:

Die Ninjago-H├╝tte im Lego Holiday Village Billund ist mit viel liebe eingerichtet und bietet sechs Personen Platz. Wobei zwei davon auf einer Schlafcouch ├╝bernachten m├╝ssten. Die Ausstattung an Kochgeschirr ist zwar sehr ├╝bersichtlich (ein Topf, eine Pfanne), was Nudeln mit Tomatenso├če wohl zum einzigen Gericht macht, was hier gekocht wird. Man setzt eben schon darauf, dass die Besucher essen gehen.

Die Spielpl├Ątze sind aber der Hammer und die Tiere aus Lego-Steinen sind sowieso eine Sehensw├╝rdigkeit. Nat├╝rlich stehen hier auch die Ninjago-Charaktere rum und wir haben schon das eine oder andere Fan-Foto gemacht.

Aber die H├╝tte ist nur das Beiwerk unseres Besuchs. Eigentlich sind wir f├╝r das Lego House angereist. Und das haben wir heute sechs Stunden lang besucht.

Im Prinzip kann man das Lego House mit dem Universum in Bremen oder dem Phaeno in Wolfsburg vergleichen – aber eben mit Lego. Wir hatten eine Menge Spa├č, haben viel gebaut, bestaunt, waren kreativ und gingen geschafft, aber gl├╝cklich, nach Hause.

Im Keller befindet sich das „Museum“: Hier erh├Ąlt man einen ├ťberblick ├╝ber die Geschichte des Unternehmens. Ich wusste z.B. nicht, dass die Urspr├╝nge von Lego im Holzspielzeug liegen. Erst in den 50er Jahren kamen die uns heute bekannten Steine. Wir schwelgten in Erinnerungen, schlie├člich war das Spielzeug auch ein Teil meiner Kindheit.

Es ist erstaunlich, was man aus den Plastiksteinen alles bauen kann. Einen Wasserfall, einen Baum, der vom Ergeschoss bis ins dritte Obergeschoss reicht – alles aus den bunten Legosteinen. Wir haben Fische gebaut und sie im virtuellen Meer schwimmen lassen. Wir haben Blumen gebaut und sie in das Meer aus Lego-Blumen (jede anders, man kann so kreativ sein!) gesetzt.

Den B├Ąrenhunger, den man beim Bauen nun mal bekommt, haben wir im Restaurant gestillt. Und auch hier gibt es eine ├ťberraschung. Das Essen bestellt man nat├╝rlich ├╝ber Legosteine, die durch einen Computer eingelesen werden. Der Chefkoch (nat├╝rlich ein Lego-Chefkoch), kann eben nur in Bausteine denken. Das Essen kommt dann in Lego-Lunchboxen, ├╝ber ein F├Ârderband. Es ist nicht billig (was wahrscheinlich eine Mischung aus d├Ąnischen und den allgemeinen „Erlebnisrestaurant“-Preisen ist), aber das Erlebnis war es uns wert.

Ach ja, und Dinos gibt es nicht nur im Naturkundemuseum in Berlin. Dinos gibt es auch komplett aus Lego (auch aus Lego Duplo) in Billund.

Wir sind immer noch ganz berauscht von diesem tollen Tag und k├Ânnen nur best├Ątigen: Das Lego House ist „The Home of the Brick“.

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